Handball

HGR II überrascht, Panther II ohne Kreckler, WTV überzeugt

Beste Stimmung: Auf den Sieg gegen Ohligs folgte bei der HGR II zunächst einmal eine Kabinenparty, ehe man sich das Spiel der Ersten anschaute und danach in die Erlebbar entschwand. Foto: FF
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Beste Stimmung: Auf den Sieg gegen Ohligs folgte bei der HGR II zunächst einmal eine Kabinenparty, ehe man sich das Spiel der Ersten anschaute und danach in die Erlebbar entschwand.

Die Partien in Verbandsliga und Landesliga: SG Langenfeld II – Bergische Panther II, TSV Aufderhöhe II – ATV Hückeswagen, Wermelskirchener TV – Bergischer HC III, HG Remscheid II – Ohligser TV.

Von Andreas Dach und Fabian Herzog

Verbandsliga: SG Langenfeld II – Bergische Panther II 29:27 (19:13). Schon seit Donnerstagabend machte das Gerücht die Runde. Vor der Partie in Langenfeld folgte dann die Bestätigung. David Kreckler ist nicht länger Spielertrainer der Bergischen Panther II. Er informierte die Mannschaft, dass er künftig im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten alleine noch als Spieler zur Verfügung steht. „Ich kann nicht garantieren, zweimal die Woche beim Training und am Wochenende beim Spiel zu sein“, verwies der Linkshänder auf große Belastungen im dienstlichen und privaten Bereich. „Da macht das dann wirklich keinen Sinn.“ Über die Nachfolge wird am Montagabend bei den Panthern beraten. Gut möglich, dass Philip Baier und Frank Lorenzet sich die Verantwortung teilen.

In Langenfeld zeigte die Zweitvertretung vor der Pause eine miserable Leistung, steigerte sich dann aber zumindest. Trotzdem sagte David Kreckler: „So brauchen wir uns über den Aufstieg in die Oberliga nicht zu unterhalten.“ Tore: Funccius (10/5), Radermacher (6), Napiwotzki (3), Kreckler, Alof, Lorenz (je 2), Kotthaus, Schneider (je 1).

Landesliga: HG Remscheid II – Ohligser TV 33:23 (17:11)

Sensation? Überraschung? Der HGR II dürfte es reichlich egal sein, wie man diesen in der Höhe nicht erwarteten Erfolg gegen den Favoriten nennt. „Das war eine super Mannschaftsleistung“, schwärmte Trainer Fabian Flüß. Von Beginn an schlug sein Team ein hohes Tempo an, überrollte die Solinger förmlich. Dabei leistete man sich kaum Fehlversuche und hatte in Chris Pfeiffer einen bärenstarken Strippenzieher. Der vielleicht beste Mann des Tages stand aber im Tor: Julian Garnich wehrte 41 Prozent (!) aller Solinger Würfe ab. Bestmarke! Obwohl es so fluppte und man nach 40 Minuten schon mit elf Toren die Nase vorne hatte (23:12), wechselte Flüß („Es lief so überragend“) kaum. Hinterher ließ man es noch ein weiteres Mal krachen – in der Erlebbar. Tore: Franz (9), Jungjohann (8), Kinder, Pfeiffer (je 4), Merckelbach, Müller (je 3), Brefka (2).

Landesliga: Wermelskirchener TV – Bergischer HC III 30:25 (17:11)

Vergangene Saison war er Sekretär, in dieser nun dritter Torwart. Beim überzeugenden Sieg des WTV gegen die jungen Solinger setzte Lukas Hulverscheidt seinen ganz persönlichen Aufstieg fort, erwies sich kurz vor Schluss als sicherer Siebenmeterschütze und krönte so einen nahezu perfekten Abend für die Wermelskirchener. „Die Mannschaft hat nach dem Ohligs-Spiel die richtige Antwort gegeben“, freute sich Trainer Jacek Krajnik, dessen Team eine starke erste Halbzeit spielte, nach der Pause kurz schwächelte (17:15, 35.), aber im Grunde nie etwas anbrennen ließ. Tore: Krutzki (7), Hedderich (6), Halbach, Benscheidt (je 4), Weiß (3), Galla (3/2), Wirths (2), Hulverscheidt (1/1).

Landesliga: TSV Aufderhöhe II – ATV Hückeswagen 29:24 (13:10)

Einmal mehr konnte sich der ATV nicht für seinen Aufwand belohnen und übernahm die Rote Laterne. „Aus der Mannschaft ist aber etwas zu machen“, konstatierte Abteilungsleiter „Mecki“ Mettler. „Wir brauchen aber Zeit, nur die läuft uns gerade weg.“ Phasenweise bewiesen die Hückeswagener Moral, glichen nach der Pause aus und waren drauf und dran, den Spieß umzudrehen. Als dies jedoch nicht direkt gelang, gingen die Köpfe runter. Stark spielte Yannick Callegari. Tore: M. Mettler, Callegari (je 7), Siebert (5/2), Scheid, Lu. Frischmuth (je 2), Borisch (1).

Frauen-Handball: So spielten Panther, HSG Rade/Herbeck, WTV

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