Handball

HGR freut sich über einige Lichtblicke

Mit Volldampf will auch HGR-Spieler Dominik Hertz in das erste Spiel im neuen Jahr gehen.
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Mit Volldampf will auch HGR-Spieler Dominik Hertz in das erste Spiel im neuen Jahr gehen.
  • Peter Kuhlendahl
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Drittligist Panther empfängt Krefeld – Regionalligist Remscheid gastiert in Langenfeld.

3. Liga: Bergische Panther – HSG Krefeld Niederrhein (Fr., 20 Uhr, Max-Siebold-Halle). Der sofortige Rückzug des Leichlinger TV in dieser Woche hat auch Auswirkungen auf die Tabelle. Alle Spiele des LTV sind aus der Wertung genommen worden. Davon profitieren auch die beiden Teams, die sich am Freitagabend in Hilgen gegenüberstehen. Die Panther hatten im Oktober das Derby gegen Leichlingen verloren, nun zwei Minuspunkte weniger auf dem Konto und sich damit Luft auf die direkte Konkurrenz um den begehrten sechsten Platz verschafft. Die Gäste aus Krefeld haben derweil wieder den Platz an der Tabellenspitze eingenommen, da der SG Schalksmühle/Halver ebenfalls zwei Zähler abhandengekommen sind.

Diese Statistik spielt an diesem Freitagabend eine eher untergeordnete Rolle. Die Gastgeber sehen sich als nicht chancenloser Außenseiter und wollen dem Favoriten vom Niederrhein Paroli bieten. „Aber dafür muss der Verbund zwischen Abwehr und Torhütern eine gute Rolle spielen“, hatte Panther-Trainer Marcel Mutz bereits in dieser Woche im großen RGA-Interview betont. Zudem hatte er erklärt, dass sein Team auch im ersten Meisterschaftsspiel im Jahr 2022 weiter personelle Probleme hat. Der erkrankte Conner Schütte fällt aus. Hinter dem Einsatz des an der Schulter verletzten Justus Ueberholz steht ein ganz großes Fragezeichen.

Regionalliga: SG Langenfeld – HG Remscheid (Sa., 19 Uhr). Die Weihnachtspause der HGR verlief alles andere als ruhig und besinnlich. Besonders der erneute Verlust der Heimspielstätte hatte zunächst für Wirbel gesorgt. Die Sporthalle Neuenkamp wird angesichts der Pandemie wieder als Notfall-Krankenhaus bereitgehalten. Aus diesem Grund hat es für die erste Partie im Jahr 2022 einen Tausch des Heimrechts gegeben. Die HGR tritt an diesem Samstag in Langenfeld an.

Das Hallenproblem ist in dieser Woche derweil gelöst worden. Die Remscheider werden ihre Zelte nun in der Sporthalle Lüttringhausen aufschlagen, da dort dann auch Haftmittel benutzt werden dürfen und sich alle betroffenen Vereine kooperativ gezeigt hatten. „Unser Dank gilt da besonders Markus Dobke vom Sportamt der Stadt, der für die Koordinierung zuständig war“, erklärt HGR-Trainer Alexander Zapf, der am entscheidenden Gespräch in dieser Woche teilgenommen hat.

Dennoch verlief die Vorbereitung auf das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr alles andere als rund. Aus diesem Grund gehen alle Beteiligten mit dem einen oder anderen Fragezeichen auf der Stirn in die Partie. Auch aus personeller Sicht. So ist ein Einsatz des zuletzt starken Michael Heimansfeld aufgrund von Problemen an der Achillessehne fraglich. Weiter ausfallen wird auf alle Fälle Felix Handschke nach seiner schweren Schulterverletzung.

Es gibt aber auch zwei personelle Lichtblicke. Sebastian Schön hatte nach seiner langwierigen Knieverletzung in dieser Woche bereits einen Kurzeinsatz im Kreispokal. Außerdem ist die Spielberechtigung für Kaan Taymaz, der aus der „Konkursmasse“ des Drittligisten Leichlinger TV zur HGR zurückgekehrt ist, rechtzeitig eingetroffen. „Kaan hat zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende“, berichtet Tobias Geske in seiner Funktion als Sportlicher Leiter der Remscheider. In den noch ausstehenden Spielen wird sich zeigen, ob daraus eine längerfristige Zusammenarbeit wird. Die gibt es derweil mit zwei weiteren Akteuren bereits. Sebastian Schön und Sebastian Pflüger haben ihre Verträge um zwei Jahre beziehungsweise ein Jahr verlängert.

Im Hinblick auf die Aufgabe beim früheren Drittligisten in Langenfeld warnt Zapf sein Team davor, sich vom aktuellen Tabellenplatz des Gegners blenden zu lassen. Mit nur drei Punkten aus zehn Spielen steckt die SGL tief im Abstiegssumpf. „Die mussten aber lange auf zwei wichtige Spieler verzichten, die nun wieder an Bord sind“, sagt Zapf, der allerdings hofft, dass seine Schützlinge an die gute Leistung vor der kurzen Weihnachtspause beim 34:22 gegen Bonn anknüpfen und erfolgreich ins neue Jahr starten.

Gut zu wissen

Seit Donnerstag gilt die neue NRW-Coronaschutzverordnung. Die betrifft in einigen Bereichen auch den Sport. Nicht viel geändert hat sich für Zuschauer, die beispielsweise am Freitag oder am Samstag die Spiele der Panther oder der HGR besuchen wollen. Für sie bleibt es bei der 2G-Regel. Zudem gilt eine Begrenzung, die von der Größe der Halle abhängig ist. Bei den Panthern dürfen 300 Zuschauer dabei sein.

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