Handball

Hesse wünscht sich mehr Neutralität des OB

HGR-Geschäftsführer Ralf Hesse empfindet Mast-Weisz´ Verhalten als ungerecht. Archiv-Foto: Holger Battefeld
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HGR-Geschäftsführer Ralf Hesse empfindet Mast-Weisz´ Verhalten als ungerecht.
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HGR-Geschäftsführer wundert sich über Mast-Weisz´Hilfe für den FCR.

Von Andreas Dach

Das RGA-Interview der Woche mit Ralf Niemeyer (veröffentlicht am 31. Dezember) hat für viel Aufmerksamkeit und Resonanz gesorgt. Der seit April 2020 für den FC Remscheid verantwortliche 1. Vorsitzende hatte sich darin unter anderem zur aktuellen Situation des Clubs geäußert und auch Ziele formuliert.

OB Burkhard Mast-Weisz hat dem FCR in einer existenzbedrohenden Lage geholfen.

Eine Passage im Gespräch Niemeyers mit der Sportredaktion des RGA rief nun Ralf Hesse auf den Plan. Der Geschäftsführer des Handball-Regionalligisten HG Remscheid bezog sich auf einen Satz, in welchem sich der FCR-Chef zu seinem vorausgegangenen Besuch bei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz geäußert hatte. Wörtlich hieß es in unserem Interview: „Wir haben uns bei ihm für seine Unterstützung bedankt. Herr Mast-Weisz ist ja auch stellvertretender Beiratsvorsitzender bei uns und hat das eine oder andere Sponsorengeschäft vermittelt.“

Was bei Hesse nicht auf Begeisterung stieß. Er formulierte gegenüber dem RGA: „Als Oberbürgermeister einer Stadt müsste Burkhard Mast-Weisz neutraler sein. Ich empfinde das anderen Vereinen gegenüber als ungerecht.“ Und fortführend: „Es mag ja Gründe dafür geben, aber verwundert bin ich auf jeden Fall.“ Zumal es vor einiger Zeit auf Initiative der Handballer der HG Remscheid und der Rollsportler der IGR Remscheid ein Treffen mit dem OB, dem Sportdezernenten Thomas Neuhaus und Verantwortlichen einiger Wirtschaftsunternehmen in den Räumen der Stadtsparkasse gegeben hatte. Damals ging es darum, die Wirtschaft für einen gemeinsamen Fonds zu begeistern, welcher Sportvereinen der Stadt Remscheid zugutekommen sollte. Das Vorhaben ist verpufft.

Burkhard Mast-Weisz sagte: „Bei aller gebotenen Neutralität, die ein Oberbürgermeister an den Tag legen muss, ist es aber trotzdem doch so, dass ich einem Verein in einer sehr herausfordernden Situation helfe, wenn dieser um Hilfe bittet.“ Will sagen: Als es dem FCR vor geraumer Zeit finanziell alles andere als gut ging und man sich ernsthaft um dessen Weiterbestehen Sorgen machen musste, hat der OB sich an die Seite des kriselnden Clubs gestellt und geholfen, ein paar Türen in Richtung der Wirtschaft zu öffnen. Inzwischen ist man beim FCR auf gutem Wege der Konsolidierung.

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