Tennis

Herren 60 lassen Wort mit Verspätung Taten folgen

Jürgen Höh lieferte sich ein packendes Einzel gegen Hilden, musste sich aber knapp geschlagen geben. Foto: Michael Sieber
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Jürgen Höh lieferte sich ein packendes Einzel gegen Hilden, musste sich aber knapp geschlagen geben.
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Remscheider Tennisteams in der Niederrheinliga mit Sieg und Niederlage.

Von Fabian Herzog

Beim obligatorischen Mannschaftsfoto vor dem ersten Heimspiel der wegen Corona verkürzten Medensaison wurde deutlich, was die Herren 60 des SC Rot-Weiß Remscheid in dieser Saison insgeheim vorhaben. Statt des üblichen „cheeeese“, um allen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, hieß es da: „Regionalliga.“

Diesem Wort ließ das Team um Kapitän Frank Hemmerling dann gegen den TC Stadtwald Hilden schließlich auch Taten folgen. Angespornt vom 8:1-Sieg am Vortag von Schwarz-Weiß Essen setzten sie sich mit 7:2 durch, wahrten nach ihrem zweiten Spieltag die weiße Weste und ihre Chancen auf den Aufstieg.

Bis dahin war es aber ein weiter Weg. Schon in den ersten Einzeln zeigte sich, dass die Hildener nichts zu verschenken hatten. Jürgen Höh ackerte und rackerte, musste sich aber im Match-Tiebreak geschlagen geben. „Das war meine eigene Dummheit“, bilanzierte er. „Ich habe zu viele Fehler gemacht.“ Nicht viel zufriedener fiel die Bilanz von Hemmerling aus, der nach 1:3-Rückstand im ersten Satz und einigen Wutausbrüchen noch gewann. „Die Nervosität war schuld“, gab der Kapitän zu. Schließlich sei sein Sieg fest eingeplant gewesen.

Punkte holten in den anschließenden Einzeln auch Top-Mann Eddie Topham, Ralph Schöpp und Dirk Petermann. So konnten die Gastgeber relativ gelassen in die Doppel gehen, in denen Topham/Schöpp, Richard Kudelka/Höh und Hemmerling/Petermann ebenfalls siegten.

Rot-Weiße Herren 55 verlieren, Lenneper 75er am Dienstag am Ball

Bereits am Samstag waren die Herren 55 des SC Rot-Weiß in der Niederrheinliga im Einsatz – und gingen im dritten Spiel zum zweiten Mal als Verlierer vom Platz. „Es war dramatisch“, berichtete Aushilfe Ralph Schöpp vom 4:5 gegen den TC Raadt. Nur er und Frank Piesker hatten ihre Einzel gewonnen, gemeinsam verkürzten sie im Doppel zum 3:4, ehe Arnd Kommnick und Wolfgang Freres zum 4:4 ausglichen.

Die Entscheidung fiel also im letzten Match, in dem Michael Rohwer und Dietrich Rupp den ersten Satz mit 6:2 gewannen und den zweiten mit 3:6 abgaben. Im Match-Tiebreak lagen die Remscheider dann mit 6:9 zurück, wehrten drei Matchbälle ab, hatten bei 10:9 selbst den Sieg auf dem Schläger – und verloren mit 10:12. „Die wären nie wieder zu uns gekommen, wenn wir das auch noch gewonnen hätten“, sagte Schöpp lächelnd mit Blick auf viele enge Duelle der Vergangenheit, die Rot-Weiß für sich entschieden hat.

Für Herren 55 und 60 geht es erst am 15. August weiter. Jeweils mit Auswärtsspielen. Noch einmal vor den Ferien im Niederrheinliga-Einsatz sind die Herren 75 des TC Grün-Weiß Lennep, die an diesem Dienstag um 10 Uhr bei Blau-Weiß Kamp-Lintfort gastieren.

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