Fußball

Heimpremiere steigt in der Fremde

Christian Nippel und Aufsteiger SSV Dhünn spielen am Sonntag erstmals zu Hause – in Wipperfürth-Wipperfeld gegen den TSV Urdenbach. Foto: Michael Sieber
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Christian Nippel und Aufsteiger SSV Dhünn spielen am Sonntag erstmals zu Hause – in Wipperfürth-Wipperfeld gegen den TSV Urdenbach.
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Fußball-Bezirksliga: Dhünn, SCA und DTV sind zu Hause gefordert – Born ist spielfrei.

Von Fabian Herzog

SC Ayyildiz – SV Bayer Wuppertal (So., 15 Uhr, Honsberg). Drei Punkte aus drei Spielen, 4:7-Tore, Tabellenplatz zwölf. Der sonst so erfolgsverwöhnte SCA ist denkbar schlecht aus den Startlöchern gekommen, was in einem engen Zusammenhang mit der langen Ausfallliste von Spielern steht. Erdal Demir weiß das. Auch deswegen sagt der Trainer der Remscheider: „Das ist eine neue Situation für uns, in der wir versuchen müssen, die Ruhe zu bewahren.“ Hoffnung macht, dass gegen den Aufsteiger mit Luca Lenz der zuletzt schmerzlich vermisste Unterschiedsspieler in den Kader zurückkehrt. Er verbessert die personelle Lage aber nur bedingt, weil jetzt Osman Öztürk gelb-rot-gesperrt ausfällt. „Ein frühes Tor würde uns guttun“, meint Demir, der selber für Bayer drei Saisons die Schuhe geschnürt hat. „Das ist allerdings auch schon 20 Jahre her“, sagt er lachend.

SSV Dhünn – TSV Urdenbach (So., 15 Uhr, Wipperfürth-Wipperfeld). Gerne hätten die Dhünner ihren neuen Kunstrasen an der Staelsmühle eingeweiht, der in diesen Tagen fertiggestellt wird. Vorsichtshalber verlegten sie das Aufsteigerduell aber nach Wipperfürth-Wipperfeld und holen die Einweihung eine Woche später nach – im Derby gegen den DTV. „Wir haben in der Vorbereitung oft in Wipperfeld trainiert“, erzählt SSV-Coach Andreas Böge. „Außerdem sind das nur zehn Kilometer von uns aus.“ Für das Heimspiel in der Fremde hat der Trainer einen simplen Wunsch: „Besseren Fußball spielen und 90 Minuten lang konzentriert abliefern.“ Für dieses Unterfangen stehen Marius Suchanoff (Schulter) und Mathias Echl (Rücken) weiter nicht zur Verfügung. Dafür sind Daniel Matuschzik, Kevin Schmidt, Fabian Weller und Robin Böge wieder an Bord.

Dabringhauser TV – FC Britannia Solingen (So., 15.15 Uhr, Höferhof). Vergangenen Dienstag wurde beim DTV eine erste Zwischenbilanz gezogen. Tenor: So schön und erfolgreich der Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Begegnungen auch ausgefallen ist, so weit ist der Abstiegskandidat der vergangenen Jahre davon entfernt, ein Spitzenteam zu sein. „Wenn wir uns weiter verbessern wollen, benötigen wir immer die hundertprozentige Leidenschaft“, kleidet es Trainer Marco Menge in eigene Worte. Dies gelte auch für die Aufgabe gegen den letztjährigen Kellerkonkurrenten, der auch in der aktuellen Saison noch keine Bäume ausgerissen hat und bei einem Pünktchen steht. „Wichtig ist, dass die Grundordnung stimmt“, outet sich Menge als Defensiv-Fan. Er ist außerdem extrem froh, dass Luca Lilliu und Markus Fürguth nicht mehr fehlen und sein Kader prall gefüllt ist.

SSV Germania Wuppertal – VfB Marathon (So., 13.30 Uhr). Als punktloses Schlusslicht gastiert der VfB beim Drittletzten, der bislang nur beim 2:1 in Radevormwald etwas mitnehmen konnte. „Für uns ist das ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Defensivmann Dominik Müller zur Bedeutung. Weiterhin ist die personelle Not bei den Remscheidern aber groß. Fabian Heinrich fehlt definitiv, Eddy Repp und Natale Gargiullo sind fraglich. Müller trotzig: „Wir stehen dennoch weiter eng zusammen.“

SSVg. Heiligenhaus – SC 08 Radevormwald (So., 15.15 Uhr). Das 2:6 im Derby in Born hat weh getan. Aber: „Wir haben uns selber geschlagen“, verweist Kapitän Hüseyin Kilic auf sehr ordentliche erste 30 Minuten. Und auch nach der Pause war Nullacht kurzzeitig dran. „Wir lassen aber die Köpfe zu schnell hängen“, bemängelt Kilic. Das muss besser werden. Schon am Sonntag, wo ein offensivstarker Gegner (elf Tore in drei Spielen) wartet. „Mit einem Punkt wäre ich zufrieden“, sagt der Kapitän. Und der Coach? Er übt sich in Galgenhumor. „Schlechter, als in der letzten halben Stunde in Born, kann es nicht werden“, scherzt Zdenko Kosanovic, der möglicherweise wieder auf Tolga Er, aber weiterhin nicht auf Abel Mokonen (Rücken) zurückgreifen kann.

Maskenpflicht

Auf Remscheider Sportanlagen gelten seit Kurzem verschärfte Regeln: Erlaubt sind nur 150 Zuschauer. Und: Außerhalb von festen Sitzplätzen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

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