Serie

Hauptsache in Bewegung bleiben

Ben Vieler, Kristina Ruhrmann, Anja Windler, Erik Dannehl und Gisela Blum (v. l.) gehörten unter anderem zum Team der Lenneper TG, die in den vergangenen Wochen und Monaten das Fitness-Programm präsentiert hatten.
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Ben Vieler, Kristina Ruhrmann, Anja Windler, Erik Dannehl und Gisela Blum (v. l.) gehörten unter anderem zum Team der Lenneper TG, die in den vergangenen Wochen und Monaten das Fitness-Programm präsentiert hatten.
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Die Lenneper TG und der RGA haben bei einer Fitness-Serie kooperiert.

Von Peter Kuhlendahl

Mitte März ging auch bei der Lenneper TG nichts mehr. Der komplette Sportbetrieb musste ob der Corona-Pandemie eingestellt werden. Auch die Türen der Moll´schen Fabrik, dem großen LTG-Stützpunkt in der Lenneper Altstadt, wurden für Trainer, Übungsleiter und für die Mitglieder geschlossen. „Schnell haben wir uns gefragt, was jetzt“, erklärt Ben Vieler, einer der LTG-Sportmanager rückblickend. Gemeinsam mit seiner Kollegin Nelly Illinger-Jansen kam er dann auf die Idee, Fitness-Übungen in den sozialen Medien zu präsentieren.

Schnell war auch die RGA-Sportredaktion mit im Boot. In einer Serie, die sich dann ruckzuck großer Beliebtheit erfreute, wurden die Übungen für das heimische Wohnzimmer oder den Garten präsentiert.

„Das größte Problem für uns war dabei, dass wir die Übungen verständlich und auch für Anfänger rüber bringen“, betont Vieler. Die erste Idee, es mit Videos zu machen, erwies sich als zu aufwendig. Nelly Illinger-Jansen machte sich dann an die Arbeit, die Texte zu verfassen. Wichtig war schließlich auch, die Anleitungen zu bebildern.

Die „Models“ sind sehr schnell gefunden

So kamen die „Models“ für die Fotos ins Spiel. „Da mussten wir nicht lange suchen und sind schnell im Verein fündig geworden“, erzählt Vieler, der mit einem Lachen anfügt: „Und dann bin auch ich sehr häufig darauf angesprochen worden, ich sei ja schon wieder in der Zeitung.“

Dies ging unter anderem Anja Windler, Kristina Ruhrmann, Gisela Blum und Erik Dannehl ebenfalls so. „Natürlich haben wir sofort mitgemacht. Und es hat Spaß gemacht“, sagt Windler, die seit vielen Jahren LTG-Übungsleiterin mit dem Schwerpunkt Reha-Sport ist. Allerdings vergisst sie nicht zu erwähnen, „dass jeder für sich selbst eben den inneren Schweinehund überwinden musste“. Ihre Übungsleiterkollegin Gisela Blum ergänzt: „Sport in der Gemeinschaft ist eben doch am schönsten.“

Dies hat übrigens Kristina Ruhrmann, die bei der LTG insbesondere für Outdoor-Aktivitäten zuständig ist, sehr schnell wieder versucht umzusetzen. So gab es in den Lockdownzeiten eine Staffel mit einer speziellen Laufuhr, die desinfiziert jeder Aktive an sich nahm und eine Strecke nach Wunsch absolvierte. Knapp 95 Kilometer wurden dabei zusammen absolviert. „Obwohl jeder für sich aktiv gewesen ist, war es ein tolles Gemeinschaftsgefühl“, betont Ruhrmann, die in Zukunft gemeinsam mit der LTG auf noch mehr Outdoor-Aktivitäten setzen wird: „Am Allerwichtigsten war jedoch, dass man irgendwie in Bewegung geblieben ist.“

Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass ihnen in Zukunft ein solcher kompletter Lockdown erspart bleibt. „Sonst würden wir grundsätzlich an unsere Grenzen stoßen“, glaubt Erwin Rittich. Der langjährige LTG-Vorsitzende spricht allen Beteiligten der Fitness-Serie ein ganz großes Lob aus: „Das war eine tolle Idee. Und wir sind auch in der Öffentlichkeit im Gespräch geblieben, dass sich bei uns auch in der Zeit des kompletten Stillstandes etwas bewegt hat.“

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