Nachruf

Handballer trauern um Ernst Dieter Krämer

Ernst Dieter Krämer war in den Hallen stets ein gefragter Ansprechpartner. Archivfoto: pk
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Ernst Dieter Krämer war in den Hallen stets ein gefragter Ansprechpartner.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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WTV und TuS waren seine Clubs.

Auf dieses Wiedersehen hatte er sich auch mit Sicherheit gefreut und wäre im Mai selbstverständlich in der Schwanen-Halle in Wermelskirchen dabei gewesen. Doch dann machte die Corona-Pandemie der Austragung des Spiels der legendären Regionalliga-Mannschaft des Wermelskirchener TV gegen das aktuelle Team einen Strich durch die Rechnung. Falls es im Herbst nun zu einem zweiten Versuch kommt, kann Ernst Dieter Krämer nicht mehr dabei sein. Am 14. Juni ist er im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Trauerfeier und die anschließende Beisetzung finden an diesem Donnerstag (11 Uhr, Evangelische Kirche, Hünger) in Wermelskirchen statt.

Krämer, der mit Ehefrau Bärbel in Solingen-Höhrath lebte, hat selbst nie Handball gespielt. Durch seinen Schwager Friedel Prinz fand er zu diesem Sport. Zehn Jahre war er dann auch Schiedsrichter. Später Kampfrichter. Beim WTV hat er dann gemeinsam mit seiner Ehefrau sich um das Wohl um die Spieler des damaligen Regionalligateams gekümmert.

Als der WTV aus finanziellen Gründen aufgeben musste, stand er beim TuS Wermelskirchen seinen Mann. Er saß sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen bis vor einigen Jahren am Kampfrichtertisch. Als den TuS das gleiche Schicksal wie den WTV ereilte, zog sich Krämer von offiziellen Ämtern zurück. In den Hallen war er aber weiter zu Gast und blieb seinen Vereinen treu.

Wie auch im beruflichen Leben. 46 Jahre war er bei einer Installationsfirma. Vom Lehrling stieg er dort zum Mitinhaber auf. Und Ruhestand war nicht sein Ding. Als Fahrer des Bürgerbusvereins in Wermelskirchen war er später im Einsatz. Seine große Leidenschaft waren aber die Handballer in Wermelskirchen. Viele von ihnen werden am Donnerstag nun von ihm Abschied nehmen. pk

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