Blick über den Zaun

VfL hadert mit neuer NRW-Corona-Schutzverordnung

Hier dürfen derzeit nur 750 Zuschauer rein.                        Foto: Peter Kuhlendahl
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Hier dürfen derzeit nur 750 Zuschauer rein.
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WSV unterliegt gegen Fortuna II – BHC verliert Test gegen Wetzlar.

Am dritten Spieltag hat es den Wuppertaler SV in der Regionalliga erwischt. Vor 450 Zuschauern im Stadion am Zoo – die Kapazität konnte aufgrund der neuen NRW-Corona-Verordnung erhöht werden – unterlag der WSV gegen die 2. Mannschaft von Fortuna Düsseldorf mit 0:3 (0:2). Das Unheil nahm bereits nach vier Minuten seinen Lauf. Da sah Yannick Geisler nach einer Notbremse im eigenen Strafraum die rote Karte. Den fälligen Elfmeter nutzte die Fortuna, die zudem in der 20. und 54. Minute traf, durch den Ex-Wuppertaler Kevin Hagemann zur frühen Führung. An diesem Samstag müssen die Wuppertaler bei Fortuna Köln ran. Anstoß im Südstadion ist um 14 Uhr.

Seine erste Niederlage in den Vorbereitungsspielen hat Handball-Bundesligist Bergische HC kassiert. Gegen den Ligakonkurrenten HSG Wetzlar unterlag er in der Solinger Klingenhalle mit 21:22 (12:11). „Es war ein ausgeglichenes Spiel mit zwei guten Abwehrreihen“, meinte BHC-Coach Sebastian Hinze, der allerdings mit der Anfangsphase überhaupt nicht einverstanden war. Da lagen seine Schützlinge zwischenzeitlich mit 1:7 im Rückstand. Hinze: „Über Torhüter-Paraden und gutes Konterspiel haben wir uns dann aber endlich stabilisiert.“

Das Hygienekonzept, das Handball-Zweitligist VfL Gummersbach für die Schwalbe-Arena erarbeitet hatte, fand bei den Behörden im Oberbergischen Anklang. 1500 Fans sollten die Chance erhalten, das erste Heimspiel am 10. Oktober zu besuchen. Jetzt hat ihnen die neue NRW-Corona-Schutzverordnung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die nimmt alleine die Hallenkapazität als Maßstab. Aus diesem Grund darf der VfL in seinen Heimspielen vorerst nur mit rund 750 Zuschauern planen. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass die Landespolitik den lokalen Behörden nicht das nötige Vertrauen schenkt“, betont VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler verärgert. pk

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