Der VfL Gummersbach schenkt sich entspannte Weihnachtstage

Der VfL Gummersbach präsentierte sich am Samstagabend nicht zum ersten Mal in dieser Saison als verschworene Einheit. Foto: Andreas Dach
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Der VfL Gummersbach präsentierte sich am Samstagabend nicht zum ersten Mal in dieser Saison als verschworene Einheit. Foto: Andreas Dach
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Blick über den Zaun: BHC verliert das Löwenduell knapp, WSV überwintert auf einem Abstiegsplatz

Von Andreas Dach

Wie bitter war das denn? Der Bergische HC hätte in der Handball-Bundesliga einen Punktgewinn bei den Rhein- Neckar Löwen verdient gehabt, verlor durch kleinere Unkonzentriertheiten in der aufregenden Schlussphase mit 23:24 (9:13). Daran mochte Trainer Sebastian Hinze die unglückliche Niederlage nicht festmachen: „Der Knackpunkt war die erste Halbzeit.“ Da leistete sich der BHC zu viele Fehler, war nicht beweglich genug und geriet zurecht in Rückstand. Umso imponierender war die Aufholjagd, die maßgeblich durch die Einwechslung von Lukas Stutzke und Tomas Babak möglich wurde.

Mit einer vorzüglichen Leistung verabschiedete sich der VfL Gummersbach in die kurze Weihnachtspause. Der Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga setzte sich gegen die SG BBM Bietigheim mit 31:17 (15:10) durch und untermauerte in der Schwalbe-Arena ein weiteres Mal seine hohen Ansprüche. Von Beginn an hatten die zuletzt zweimal in Folge siegreichen Schwaben nichts entgegenzusetzen und bissen sich an der VfL-Deckung und Torhüter Matthias Puhle die Zähne aus. Und im Angriff setzte Alexander Hermann gleich Akzente. Fünf seiner insgesamt sechs Treffer erzielte er in ersten Hälfte. „Du darfst in Gummersbach verlieren“, sagte Gäste-Co-Trainer Hannes Jon Jonsson. „Aber nicht so.“ Zeitweise wurde seine Mannschaft von den Oberbergischen auseinandergenommen wie ein Kleiderschrank. „Jetzt bin ich erst einmal froh, dass wir bis nach Weihnachten Ruhe haben“, gab VfL-Rechtsaußen Lukas Blohme zu. Im Gegensatz zu den anderen Teams der 19er-Liga, die schon am 23. Dezember wieder ranmüssen, hat die Mannschaft von Gudjon Valur Sigurdsson („Ich bin sehr zufrieden“) Pause bis zum 27. Dezember. Sie empfängt dann um 17 Uhr in der Schwalbe-Arena den Tabellendritten TuS Nettelstedt-Lübbecke.

Nicht unerwartet verbringt der Wuppertaler SV die relativ kurze Winterpause auf einem Abstiegsplatz der Fußball-Regionalliga. Bei der 0:3 (0:1)-Niederlage bei der U23 des Ligazweiten Borussia Dortmund zeigten sich die Bergischen zwar bemüht und einsatzfreudig, waren im Offensivspiel aber völlig harmlos. Sie spielten sich in 90 Minuten nicht eine einzige ernsthafte Torchance heraus. Fortgesetzt wird die Saison am 16. Januar mit der Auswärtspartie bei RW Ahlen. Immerhin gibt es auch eine gute Nachricht: Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan des WSV mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Wenn das Amtsgericht die Entscheidung von Freitag an diesem Montag formell bestätigt, ist der Verein schuldenfrei.

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