Tennis

TC Grün-Weiß Lennep macht sich fit für die Zukunft

So ging es los am Schneppendahl: Die Bagger rollten an, um den alten Belag auf den vier Plätzen zu entfernen. Foto: UB
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So ging es los am Schneppendahl: Die Bagger rollten an, um den alten Belag auf den vier Plätzen zu entfernen.
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Tennis-Club investiert auf seiner Anlage am Schneppendahl – Vier Plätze bekommen einen neuen Untergrund.

Von Andreas Dach

Wer einen Spaziergang gen Panzertalsperre plant, sollte sich auf dem Weg dorthin nicht wundern, wenn er zufällig noch etwas roten Sand sieht, der angehäuft dort in der Nähe liegt. Er gehört zur Tennis-Anlage des TC Grün-Weiß Lennep. Oder besser: gehörte.

Auch der Tennis-Club am Schneppendahl hat vom Investitionsprogramm des Landes NRW profitiert. Die beantragten Fördergelder wurden genehmigt – weshalb man längst eifrig dabei ist, vier der acht Plätze vollumfänglich zu erneuern. „Wir haben die Kriterien voll erfüllt“, ist der Vorsitzende Uwe Bestges froh über die Zusage des Landes, die sich in einer Höhe von 43 000 Euro bewegt.

Auch das Clubhaus soll in nächster Zeit fit gemacht werden für die Zukunft. Grün-Weiß freut sich schon auf den Sommer 2021.

Der Belag ist bereits abgetragen und wird beziehungsweise wurde sukzessive weggekarrt. Das ist nicht alles. Die neue Wässerungsanlage ist installiert. Kantensteine und Netzpfosten sind ebenfalls neu und schon an ihrem Bestimmungsort. Derzeit ist die beauftragte Firma dabei, eine Java-Schicht aufzubringen, auf welche dann noch eine erste Ascheschicht folgt. In zwei Wochen soll das erledigt sein.

Danach heißt es für die vier komplett zu sanierenden Plätze, in aller Ruhe zu überwintern. „Liegen. Binden. Setzen.“ So nennt Sportwart Marcus Scherf das, was auf den frischen Untergrund über die Monate hinweg zukommt. „Im März oder April folgt dann die letzte Schicht“, blickt Bestges schon mit Vorfreude auf das Frühjahr des kommenden Jahres. Wenn die Saison im Mai beginnt, soll die Anlage regelrecht glänzen. Und damit ist nicht nur der neue Rotsand mit seinem Granulat gemeint.

Auch das Clubhaus wird komplett renoviert. Dafür will man noch einmal eine Summe in die Hand nehmen, die unter anderem durch eine Spendenaktion in der eigenen Mitgliedschaft zur Verfügung steht. Auf eine Kreditaufnahme will und wird man verzichten. Zurzeit werden entsprechende Angebote eingeholt. Decke, Wände, Böden, Mobiliar – es ist so einiges zu tun. „Wir wollen unseren Tennisclub zukunftsfähig machen“, nennt Bestges das. Schon bald soll es losgehen. Jeder Tag zählt.

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