Blick über den Zaun

Großartige Siege: BHC und WSV trumpfen auf

Kaum zu überwinden: Christopher Rudeck zeigte eine überragende Leistung.
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Kaum zu überwinden: Christopher Rudeck zeigte eine überragende Leistung.
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Der Bergische HC hat weiterhin einen Lauf.

Von Andreas Dach

Durch das hochverdiente 27:23 (14:12) gegen den TSV Hannover-Burgdorf hat der Handball-Bundesligist nun sechs der jüngsten sieben Partien gewonnen. Allesamt in überzeugender Manier. Dazu gehörte auch der Auftritt gegen die Niedersachsen am Samstagabend, bei welchem aus einem starken Kollektiv ein Akteur noch herausragte – nämlich Christopher Rudeck.

Der Torhüter des BHC war über die komplette Distanz ein großartiger Rückhalt. Wenn es die Gäste schafften, die Abwehr des BHC auszuspielen, stellte sich ihnen der 26-Jährige in den Weg. Oftmals erfolgreich. „Wenn du am Anfang gleich mal den Ball angefasst hast, wird alles leichter“, kommentierte der Schlussmann seinen gelungenen Auftritt. Wollte sagen: Er war von der ersten Minute an gut im Spiel. Vor allem in den wenigen Phasen, in welchen es die Mannschaft von Sebastian Hinze ein wenig schleifen ließ (12:12, 24.), war er da. Entscheidend sollte schließlich die Phase gleich nach dem Seitenwechsel sein, als die Löwen von 14:12 auf 17:12 davonzogen. Hinze: „Das war der Schlüssel zum Sieg.“ Und Rudeck? Der konnte auf eine Quote von 18 Paraden und 43,9 Fangquote verweisen.

Erwartungsgemäß mit leeren Händen kehrten die Zweitliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath und des Beyeröhder TV von ihren Auswärtsreisen zurück. Die Solingerinnen verloren beim BSV Zwickau mit 25:33 (9:16), die Wuppertalerinnen beim TSV Nord Harrislee mit 25:31 (10:17).

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV sollte sich in diesen Tagen des späten Winters vielleicht in Wuppertaler MV umbenennen lassen. Wobei das M für Moral, für Maloche und auch für Mannschaftsgeist stehen könnte. Beim 2:0 (1:0) gegen die U23 des FC Schalke 04 imponierte der WMV, ääähhh WSV, einmal mehr mit großer Geschlossenheit und noch größerem Einsatz. Daraus entwickelten sich auf nicht leicht bespielbarem Boden gleichwohl immer wieder feine spielerische Passagen. Es trafen Matteo Aramburu (30.) und Joey Müller (54.).

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