Blick über den Zaun

Gräfrath gibt noch einen Zähler ab

Acht Mal traf Cassandra Nanfack gegen Nord Harrislee – ausgerechnet ihr letzter Wurf in der Partie ging aber an den Innenpfosten. Foto: Kurt Kosler
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Acht Mal traf Cassandra Nanfack gegen Nord Harrislee – ausgerechnet ihr letzter Wurf in der Partie ging aber an den Innenpfosten.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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In der Nachholbegegnung gegen den TSV Nord Harrislee lag das Schlusslicht der vergangenen Spielzeit kurz vor Schluss mit 29:25 vorne, musste am Ende aber mit einem 30:30 (16:15) leben.

Glanzleistungen waren aufgrund der Vorbereitung nicht zu erwarten gewesen, dennoch schnupperten die Zweitliga-Handballerinnen des HSV Solingen-Gräfrath am fünften Saisonsieg im sechsten Spiel. In der Nachholbegegnung gegen den TSV Nord Harrislee lag das Schlusslicht der vergangenen Spielzeit, das durch den Abbruch die Klasse gehalten hat, kurz vor Schluss mit 29:25 vorne, musste am Ende aber mit einem 30:30 (16:15) leben.

HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler, zusammen mit Co-Trainerin Steffi Osenberg (früher TuS) seit zwei Jahren in Verantwortung, konnte dies. Denn: „Wir haben zwei Wochen lang kein einziges Mal zusammen trainiert und mussten aus der Quarantäne in den Spielbetrieb.“ Wegen Corona-Fällen hatten die Solingerinnen am 17. Oktober ihr bis dato letztes Spiel bestritten und mussten phasenweise mit dem Training komplett aussetzen. Alles andere als eine optimale Vorbereitung also.

Gut zu tun hatten die beiden in der Region nicht unbekannten Schiedsrichter. Malte Frank und Leo Bona waren immer wieder gefordert, führten viele Gespräche und lagen mit ihren Entscheidungen nicht immer auf einer Wellenlänge mit Reckenthäler. „An ihnen lag es aber nicht, dass wir noch einen Punkt abgegeben haben“, sagte die Trainerin.

Dass der Handball-Zweitligist die einzige Mannschaft im Bergischen war, die am Wochenende um Zähler kämpfte, lag auch an der unfreiwilligen Pause des Wuppertaler SV. Der Fußball-Regionalligist musste die Partie gegen Aachen wegen zweier Verdachtsfälle im Team absagen, hatte aber auch eine gute Kunde bekommen. Vom Finanzamt erhielt der WSV die Gemeinnützigkeit zurück, die ihm im Frühjahr noch aberkannt worden war. Außerdem gab es vom Westdeutschen Fußball-Verband die Info, dass es ab dem 22. November Corona-Schnelltests geben soll, um den Spielbetrieb reibungsloser durchzuziehen.

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