Judo

Glauner und Glaser gewinnen Gold und Bronze

JCW-Trainer Lutz Hartmann war mit dem Abschneiden von Phil Cabecana, Hannah Glauner und Julius Glaser (v.l.) beim Turnier in Eindhoven sehr zufrieden.
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JCW-Trainer Lutz Hartmann war mit dem Abschneiden von Phil Cabecana, Hannah Glauner und Julius Glaser (v.l.) beim Turnier in Eindhoven sehr zufrieden.

Nachwuchskämpfer des JC Wermelskirchen waren am Wochenende in Eindhoven am Start

Was für ein Start ins Wettkampfjahr 2023 für die Nachwuchs-Judoka des JC Wermelskirchen. Bei den internationalen Dutch Open im niederländischen Eindhoven haben die Aktiven am vergangenen Wochenende sehr positiv auf sich aufmerksam gemacht und trotz starker Konkurrenz am Ende auch zwei Medaillen gewonnen. pk

Ganz oben auf dem Treppchen stand schließlich Hannah Glauner (bis 48 Kilogramm), die in der Altersklasse U15 an den Start gegangen ist. Fünf Kämpfe bestritt die Wermelskirchenerin, in denen sie allesamt die Oberhand behielt. Im Finale gelang ihr eine frühe Führung gegen eine Niederländerin, die sie in der Folge dann über die Zeit brachte. Wenig Mühe hatte sie zuvor im Halbfinale. Ins Turnier gestartet war Glauner mit zwei schnellen Siegen. In ihrem dritten Kampf musste sie dann indes ein hartes Stück Arbeiten verrichten. Da musste sie nach einem zehnminütigen Kampf in die Verlängerung, in der sie sich schließlich durchsetzte.

Über eine Bronzemedaille konnte sich der JCW-Nachwuchskämpfer Julius Glaser (-50 kg) freuen, der in der U18 im Einsatz war. Nach drei deutlichen Siegen zog auch er ins Halbfinale ein. Dort traf er auf den späteren Turniersieger aus Italien. In einem Kampf auf Augenhöhe musste er sich knapp geschlagen geben. Im anschließenden Kampf um die Medaille behielt Glaser dann einen kühlen Kopf und bezwang einen Kontrahenten aus Belgien.

In der U15 war auch Phil Cabecana (-42 kg) im Einsatz. Nach vier Siegen in sechs Kämpfen war er am Ende mit seinem siebten Platz im international stark besetzen Teilnehmerfeld zufrieden. Nach drei Siegen musste Cabecana sich im Viertelfinale dem späteren Finalisten aus Belgien geschlagen geben. In der Trostrunde gab es dann noch einen Sieg und eine Niederlage.

Ebenfalls am Start war Carolin Scheida im Leichtgewicht der U18. Die Deutsche Meisterin des vergangenen Jahres hatte allerdings keinen guten Tag erwischt und musste in vier Kämpfen vier Niederlagen hinnehmen. Vielleicht war sie mit ihren Gedanken aber auch schon ganz woanders. Nach ihrem Auftritt am Samstag saß sie am Sonntag im Flieger nach Australien. Im dortigen Brisbane wird Scheida nun die nächsten drei Monate verbringen.

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