Judo

Gebrüder Frey hoffen in Tokio auf Medaillen

Am 21. Juli steigt Johannes Frey in den Flieger nach Japan.
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Am 21. Juli steigt Johannes Frey in den Flieger nach Japan.
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Olympische Spiele mit RTV-Kämpfern.

Von Peter Kuhlendahl

Die bisher größte sportliche Herausforderung seines Lebens hat für Johannes Frey im Grunde schon begonnen. Der Judoka, der ab dem Herbst in der 2. Bundesliga für den Remscheider TV kämpft, hat die Einkleidung für die Olympischen Spiele bereits vor wenigen Tagen absolviert. Gemeinsam mit seinem Bruder Karl-Richard, der zukünftig ebenfalls für den RTV auf der Matte stehen wird.

„Am 21. Juli fliegen wir nach Tokio“, berichtet Johannes Frey. Zwei Tage später werden die Spiele in Japan, die im Sommer 2020 wegen der Pandemie nicht stattfinden konnten, schließlich eröffnet. Für die Brüder Frey wird es ein paar Tage später ernst. „Karl kämpft am 28. und ich am 29. Juli“, blickt Johannes Frey voraus. Dazu wird noch am 30. Juli der olympische Mannschaftswettbewerb auf dem Programm stehen.

Zum Auftritt gehört auch eine Portion Losglück

Sowohl Johannes, der in der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm kämpft, als auch Karl-Richard Frey (-100 kg), der 2016 bei den Spielen in Rio den fünften Platz belegt hat, fliegen mit viel Optimismus im Gepäck nach Japan. Das Ziel von beiden ist eine Medaille. Dazu gehört aber auch ein gewisses Losglück, bevor es auf die Matten geht. „Beim Judo gibt im Gegensatz zu anderen Sportarten keine sogenannten Exoten bei den Olympischen Spielen. Nur die besten Judoka der Welt konnten sich über ein Punktesystem qualifizieren“, erzählt Cedric Pick, der Teammanager der Judoka des Remscheider TV.

Dass ein Turnier also auch schnell beendet sein kann, erlebte Karl-Richard Frey im Juni bei der Weltmeisterschaft in Budapest. Nach dem Sieg in der ersten Runde gegen einen Weißrussen unterlag er dann im zweiten Kampf einem Serben. Johannes Frey verzichtete auf Anraten der Ärzte auf einen WM-Start. Der 24-Jährige hatte leichte Knieprobleme und sollte bei der Generalprobe auf die Spiele kein Risiko eingehen. Dem bisher wichtigsten Auftritt im Leben des Sportlers steht nun also nichts mehr im Wege.

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