Handball

Gastgeber sind zum Umzug gezwungen

Ob Panther-Kreisläufer Lukas Elverfeld am Samstag so zum Einsatz kommt, ist noch fraglich. Foto: Doro Siewert
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Ob Panther-Kreisläufer Lukas Elverfeld am Samstag so zum Einsatz kommt, ist noch fraglich.
  • Peter Kuhlendahl
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In der 3. Liga spielen die Panther in Schalksmühle gegen Volmetal – Panther II vor Topspiel in Verbandsliga.

Die Heimspielstätte des TuS Volmetal ist beliebt wie gefürchtet. Die Fans sorgen in der Halle im Tal des Flusses Volme in Hagen immer für ein Spektakel, das manchmal auch über die Grenzen hinausgeht. „Ich habe aber immer Spaß gehabt, dort zu spielen. Doch die Hölle Volmetal gibt es aktuell nicht mehr“, erklärt Marcel Mutz, der Trainer der Bergischen Panther, der am Samstag mit seinen Schützlingen beim TuS ran muss. Allerdings eben nicht in Hagen, sondern um 19.45 Uhr in der Sporthalle Löh in Schalksmühle.

Dorthin muss Volmetal ausweichen. Die eigentliche Halle ist Mitte Oktober gesperrt worden. Hintergrund ist die Flutkatastrophe im Sommer, die auch Hagen schwer getroffen hatte. Eigentlich schien das Gebäude, als eines der wenigen in der Umgebung, verschont zu sein. Doch mittlerweile gibt es Probleme mit dem Boden, der sich abgesenkt hat.

Die Hölle Volmetal gibt es aktuell nicht mehr.

Marcel Mutz, Panther-Trainer

Dass die Westfalen aus diesem Grund am Tabellenende stehen, ist mit ein Aspekt. Allerdings musste die junge Mannschaft in einigen Partien auch Lehrgeld bezahlen oder hatte einfach Pech. Wie bei der 33:34-Niederlage in Longerich. Dort kassierte man den letzten Treffer kurz vor der Schlusssirene.

Deshalb warnt Mutz seine Schützlinge auch davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Allerdings hat er auch eine klare Forderung an sein Team: „Auch wenn es sich platt anhört. Wir müssen gewinnen, sonst ist der jüngste Sieg gegen Menden nichts mehr wert.“

Rückblickend war das Erfolgserlebnis sehr wichtig für alle Beteiligten. „Doch es war nur ein erster Schritt. Jetzt müssen wir eben nachlegen“, erklärt der Coach, der auch in dieser Woche wieder nicht das komplette Team um sich versammeln konnte. Max Weiß, der am vergangenen Wochenende passen musste, ist so langsam wieder auf dem Weg der Besserung und dürfte zur Verfügung stehen. Derweil haben sich Lukas Elverfeld und Henrik Heider in den letzten Tagen mit grippalen Infekten herumschlagen müssen.

Panther II: Alle brennen auf das Spitzenspiel am Samstag

Von einem Endspiel will Erwin Reinacher nicht sprechen. „Aber die Partie ist schon sehr richtungsweisend“, sagt der Trainer der 2. Mannschaft der Panther vor dem Spitzenspiel in der Verbandsliga gegen den TuS Lintorf. Der Tabellenzweite empfängt am Samstag (19 Uhr) in der Max-Siebold-Halle in Hilgen den Spitzenreiter. „Und ich hoffe, dass in der Halle richtig was los sein wird“, sagt der neue Mann auf der Bank vor seinem Heimdebüt.

Seine Schützlinge sind auf alle Fälle heiß auf die Partie. Bis auf die beiden langzeitverletzten Sebastian Kotthaus und Lukas Schneider sind alle an Bord. Obwohl den einen oder anderen noch ein paar Wehwehchen plagen. „Aber für so ein Spiel machen wir die ganze Sache doch hier“, betont Reinacher.

Den kommenden Gegner hat der Coach ganz genau unter die Lupe genommen. „Das ist eine ganz kompakte Mannschaft. Außerdem verfügen sie über einen breiten Kader, der Qualität hat.“ Apropos Qualität. Die hat sein Team natürlich auch. Aus diesem Grund haben die Panther auch den Anspruch, am Samstagabend als Sieger von der Platte zu gehen. Einen entsprechenden Matchplan dafür hat der Coach in der Schublade liegen. Aber der bleibt unter Verschluss. „Wir wollen dem Gegner ja nicht zu viel verraten“, sagt Reinacher mit einem Augenzwinkern.

Hinrunde

An diesem Wochenende endet in der 3. Liga bereits die Hinrunde. Dies ist der kleinen Staffel mit nur zwölf Teams geschuldet. Bekanntlich gibt es am Ende der Saison dann noch eine Pokal- und Abstiegsrunde. Um nicht in Gefahr zu geraten, muss der sechste Tabellenplatz erreicht werden. Aktuell stehen die Panther noch unter dem Strich. Auch deswegen sind weitere Siege Pflicht.

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