Fußball

Fußballer votieren gegen die Flexibilität

Führten souverän durch die Arbeitstagung: Mohammed Bahaddou, Aylin Caliskan, Frank Tammschick und Bernd Herbeck (v.l.). Foto: Andreas Dach
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Führten souverän durch die Arbeitstagung: Mohammed Bahaddou, Aylin Caliskan, Frank Tammschick und Bernd Herbeck (v.l.).
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Arbeitstagung des Kreises Remscheid

Warum sich die Vereine dieser großen Chance Jahr für Jahr berauben, wird eines der größten Rätsel bleiben, mit denen man die Arbeitstagung des Fußballkreises Remscheid verlässt. Die Vertreter der Clubs haben es vor der kommenden Saison in der Hand, für oder gegen mehr Flexibilität bezüglich der Anstoßzeiten zu votieren. Und sie entscheiden unverändert für die starren Sonntagspiele. Bedeutet: Ein schickes Topspiel der Kreisliga A am Freitagabend unter Flutlicht – unmöglich! Oder ein Abstiegsduell an einem lauschigen Samstagnachmittag – ebenso unmöglich! Es wird am Sonntag gespielt. Unverrückbar. Wie es schon immer war. Zwei Stimmen gab es für die Flexibilität, 15 dagegen. Vier Vereinsvertreter enthielten sich.

Ebenso keine Veränderungen gibt es bei den Eintrittspreisen. Im Kreispokal und in der Kreisliga A muss man weiterhin drei Euro bezahlen, in der Kreisliga B zwei Euro. Frauen dürfen weiterhin kostenfrei den Begegnungen auf Kreisebene beiwohnen. Auch da gab es bei der Abstimmung ein klares Meinungsbild. Für Diskussionen sorgte ein Wortbeitrag von Joachim Weber, dem Vorsitzenden der SG Hackenberg. Er hatte angekündigt, künftig keine Pressevertreter mehr zulassen zu wollen, die nicht den heimischen Medien zuzuordnen sind. „Es ist teilweise abenteuerlich, was einem da für Ausweise vorgelegt werden. Die Leute sollen dann bitte auch Eintritt bezahlen.“

Wichtig: Vereine, die mit zwei Mannschaften in einer Liga vertreten sind, müssen die direkten Duelle in Vor- und Rückrunde jeweils in den früheren Bereich der Spielrunde verlegen. Sofern das nicht ohnehin so angesetzt ist. Damit will man möglichen „Mauscheleien“ im Auf- und Abstiegskampf einen Riegel vorschieben. Bei der TG Hilgen und den TS Struck, die von dieser Ankündigung betroffen sind, muss man sich für die vereinsinternen Spiele nach neuen Terminen umschauen.

Ja, und dann ist da noch eine Information aus Burscheid, welche für alle Hundebesitzer interessant ist. Vierbeiner sind ab sofort auf der Anlage am Griesberg nicht mehr erlaubt. „Das will die Stadt so“, teilte Walter Maas als Vorstandsmitglied des BVB mit. Zuletzt hatte freilaufende Hunde mit schmierigen Hinterlassenschaften für Ärger gesorgt. Ob sie Eintritt bezahlt hatten, ist nicht bekannt . . .

Ach ja, der Kreis Remscheid hat die Pokalauslosung „revolutioniert“. Kugeln mit Logos der Vereine als Inhalt – die Ziehung der Paarungen hatte fast etwas von der Ziehung im DFB-Pokal.

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