Fußball

SV 09/35 und die vertane Chance

  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Die Enttäuschung war greifbar, förmlich spürbar.

Der SV 09/35 Wermelskirchen hatte den Einzug in die dritte Runde des Fußball-Niederrheinpokals selbst in den Händen gehabt. Nach einer – wie aktuell berichtet – furiosen Aufholjagd gegen die klassenhöhere DJK Teutonia St. Tönis, bei der man allen Verletzungswidrigkeiten getrotzt hatte, stand es zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit 2:

2, als Shogo Aikawa frei vor dem Tor eine Riesenchance für den Gastgeber vergab. Die Szene wird dem Asiaten ebenso über die Bettdecke gelaufen sein, wie eine weitere zu Beginn der Verlängerung, als er ebenfalls freistehend vergab. Da war 09/35 ganz nah dran gewesen, für eine Überraschung zu sorgen. Aber nah dran reicht manchmal nicht. Man verlor mit 2:5, als irgendwann unter dem Funzellicht im Dönges-Eifgen-Stadion die Kräfte schwanden. „Ich bin begeistert, welche Moral meine Mannschaft bewiesen hat“, sagte Trainer Sebastian Pichura. Er wirkte in dem Moment wie einer, der nicht wusste, ob er lachen oder weinen sollte. Lachen über das Kämpferherz seines Teams, Weinen wegen des dramatische Züge annehmenden Verletzungspechs. Nun sind auch noch Yannik Wylezol, Ferat Sari und Luca Lilliu mehr oder weniger schwer verletzt, drohen länger auszufallen. Da ist es fast schon so etwas wie ein Lichtstreif am Horizont, dass Umut Demir signalisiert, „in zwei bis zweieinhalb Wochen“ wieder loslegen zu können. Wo wir gerade beim Weinen sind: Das Spiel haben nur 83 zahlende Zuschauer gesehen. -ad-

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