Fußball

Ausschuss-Vorsitzende Caliskan freut sich auf drei weitere Jahre

Aylin Caliskan geht die kommenden drei Jahre als Fußball-Ausschuss-Vorsitzende mit großer Freude an. Foto: Andreas Dach
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Aylin Caliskan geht die kommenden drei Jahre als Fußball-Ausschuss-Vorsitzende mit großer Freude an.
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Gespräch: Die alte neue Vorsitzende des Kreis-Fußball-Ausschusses blickt zurück und nach vorne.

Von Andreas Dach

Wie fühlt man sich nach einem bemerkenswerten Abend, bei dem Sie in Ihrem Amt als Vorsitzende des Kreis-Fußball-Ausschusses bestätigt worden sind?
Aylin Caliskan: Gut, wirklich gut. Es war ja eine einstimmige Wiederwahl.
Eine, die in dieser Form nicht zu erwarten gewesen war. Mit Isa Hacisalihoglu sollte es eigentlich einen Gegenkandidaten geben.
Caliskan: Ich habe keine Ahnung, warum es dazu nicht gekommen ist. Ob es möglicherweise Kommunikationsprobleme gegeben hat. Im Nachhinein ist es schade, dass nicht gewählt wurde. Es wäre interessant gewesen zu schauen, was dann passiert wäre.
Ihr Handy hat nach Ihrer Wahl nicht mehr stillgestanden.
Caliskan: Und hört auch jetzt, am Tag danach, noch nicht auf. Soeben habe ich noch Glückwünsche aus Duisburg bekommen. Es ging mit den Reaktionen direkt nach der Veröffentlichung auf der Facebookseite des RGA-Lokalsports los. Einige Vereine haben mich auch angerufen und gratuliert.
Haben Sie kein Mitleid mit Isa Hacisalihoglu, der eigentlich Ihr Gegenkandidat sein sollte?
Caliskan: Von Mitleid zu sprechen, wäre heuchlerisch. Aber wie das am Montag abgelaufen ist, das war nicht schön. Da hätte ich ihm zuliebe viel lieber eine Kampfabstimmung gehabt.
Sie sind mittlerweile seit neun Jahren für den Fußballkreis tätig. Was ist in der nun folgenden Amtsperiode von Ihnen zu erwarten?
Caliskan: Ich setze wieder auf eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen.
Gibt keine Ziele, welche Sie benennen können?
Caliskan: Ich würde den Kreishallenpokal gerne wieder mit Leben erfüllen.
Ist das realistisch?
Caliskan: Ich werde das auf jeden Fall bei der nächsten Arbeitstagung thematisieren. Ich fand den Tag beziehungsweise die Tage, an denen die Vereine in der Halle zusammenkommen sind, immer gut für den Sport und den Austausch untereinander. Die Vorfälle in Reinshagen, als vor einigen Jahren die Polizei vorstellig werden musste, klammere ich einmal aus. Das war nicht schön seinerzeit und darf sich nicht wiederholen.
Zurück zu Ihrer Tätigkeit als Vorsitzende des Kreis-Fußball-Ausschusses. Sie haben Seit dem Kreistag Verstärkung bekommen.
Caliskan: Worüber ich sehr froh bin. Für mich bedeutet das eine Entlastung. Mit Mohamed Bahaddou habe ich schon immer sehr eng und sehr viel zusammengearbeitet. Irgendwann habe ich mal aus Spaß zu ihm gesagt, dass ich ihn zum Beisitzer mache. Das ist nun Realität geworden. Gerade dann, wenn ich ab August wieder arbeite, ist es gut, dass er da ist und mich unterstützt. Theo Inden kümmert sich vermehrt um den Freizeit- und Breitensport.
Lassen wir über die Kreispokalfinals sprechen.
Caliskan: Sie finden am 26. Mai in Reinshagen statt – auf Naturrasen. Der Kreis übernimmt in diesem Jahr die Miete der Spielstätte, der SV 09/35 Wermelskirchen kümmert sich um die Ausrichtung. Die diesbezügliche Besprechung hat schon stattgefunden.
Bei den Männern steht die Paarung fest: Der SV 09/35 trifft auf die TG Hilgen. Wie sieht es bei den Frauen aus?
Caliskan: Bei denen müssen erst noch die Halbfinals ausgespielt werden. Rade gegen Hackenberg und Struck gegen Hilgen spielen am 27. April die Endspielteilnehmer aus.
Danach dürfen sich alle auf Reinshagen freuen, das zum regelmäßigen Endspielort wird. Es wird quasi das Berlin des Amateurfußballs.
Caliskan: Ich bin vor allem schon gespannt auf den Zustand des Rasens. Es wurde seinerzeit versprochen, dass sich so etwas nicht wiederholt wie beim Finale zwischen dem FCR und dem DTV, als der Rasen viel zu hoch war.
Noch einmal zum Montagabend. Sie tragen seit Ihrer Wahl einen neuen Ring.
Caliskan: Einen Fußballring. Den hatte ich im Internet gefunden und ihn so lange in der Originalverpackung gelassen, bis meine Wahl stattfand. Wäre es nicht dazu gekommen, hätte ich ihn zurückgeschickt. Eine Rolle hat auch ein Panda gespielt, ein Stofftier meines Sohnes. Ich habe seine Nase gestreichelt, bevor es zum Wahlvorgang kam. Jetzt freue ich mich auf die nächsten drei Jahre mit Personen an meiner Seite, die längst fast so etwas wie meine Familie geworden sind.

Zur Person

Aylin Caliskan wurde am 25. März 1983 in Remscheid-Lennep geboren. Sie ist ledig und hat einen Sohn. Ilyas Halit ist drei Jahre alt. Zurzeit befindet sich Caliskan noch in Elternzeit, wird im August zu ihrem Arbeitgeber Heyco zurückkehren. Seit neun Jahren ist sie als Funktionärin beim Fußballkreis Remscheid tätig.

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