Fußball

Für Goalgetter Gülmez gilt: Von nichts kommt nichts

Ahmet Gülmez und der MSV Düsseldorf – das passt! Der Remscheider fühlt sich beim Landesligisten extrem wohl. Foto: MSV/MohamedSaysay
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Ahmet Gülmez und der MSV Düsseldorf – das passt! Der Remscheider fühlt sich beim Landesligisten extrem wohl.
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Remscheider Fußballer trifft für Landesligist MSV Düsseldorf in sieben Spielen sieben Mal

Von Fabian Herzog

Er weiß, wo das Tor steht. Das hat Ahmet Gülmez in seiner Heimatstadt Remscheid eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als er den SC Ayyildiz in der Saison 2017/18 mit 40 Toren in die Bezirksliga schoss und sich damit auch den Goldenen Schuh, die Torjägerkanone des RGA, sicherte. Und Gülmez weiß es immer noch. In der aktuellen Landesligasaison gehört der 23-Jährige mit dem MSV Düsseldorf zu den Spitzenteams der Gruppe 1 und hat im bisherigen Verlauf maßgeblich dazu beigetragen. In den sieben Partien bis zur Corona-Zwangspause traf Gülmez sieben Mal und steuerte auch noch zwei Vorlagen bei. „Es läuft ganz gut, ich bin zufrieden“, sagt der Remscheider bescheiden.

Gülmez ist in der Landesliga angekommen, das steht fest. Allerdings bedurfte das einer gewissen Anlaufzeit, was niemanden überrascht haben dürfte. Schließlich hatte er nach der famosen Saison mit Ayyildiz im Alter von 20 Jahren den Sprung von der acht- in die sechsthöchste deutsche Spielklasse gewagt, ohne vorher groß Erfahrung gesammelt zu haben. Aus der Ayyildiz-Jugend hervorgegangen, entschloss er sich, die Bezirksliga zu überspringen und zum FSV Vohwinkel zu wechseln. Wirklich schlecht lief es für ihn dort zwar nicht, was sechs Tore und zwei Vorlagen belegen. Aber eben auch nicht so, wie er es sich erhofft hatte. „Komplett wohl habe ich mich irgendwie nicht gefühlt“, sagt Gülmez. „Aber ich habe viel mitgenommen.“

Nach dem Abstieg mit dem FSV suchte der Remscheider, der in Honsberg lebt, eine neue Herausforderung. Er fand sie in Düsseldorf, wo er ein Probetraining absolvierte und schnell Fuß fasste. Was ihn bis heute begeistert: „Dort geht es sehr familiär zu.“ Schon unter Trainer Deniz Aktag, der mittlerweile beim Duisburger SV tätig ist, und erst Recht unter dessen Nachfolger (und Vorgänger) Mohamed El Mimouni fühlt sich Gülmez extrem wohl.

Dies spiegelt sich in seinen Leistungen wider. Über die Außenbahnen wird er immer wieder dank seiner Schnelligkeit torgefährlich und trägt einen großen Teil dazu bei, dass der MSV – auch mit dem ehemaligen FCR-Spieler Tarkan Türkmen – den mit Abstand besten Sturm der Landesliga-Gruppe 1 stellt. „Wir wollen aufsteigen“, verrät Gülmez die Zielsetzung des Teams aus Eller, das bei 18 Punkten steht. Er findet: „Die Qualität für die Oberliga haben wir.“

Er achtet auch sehr auf seine Ernährung

Nicht zuletzt auch der Remscheider selbst, der vor Ehrgeiz nur so strotzt. „Ich möchte so hoch wie möglich spielen“, verdeutlicht er. Dafür legt er zusätzlich zu den drei Trainingseinheiten pro Woche Sonderschichten ein. Geht laufen, macht etwas für seine Fitness. „Und ich achte auf meine Ernährung“, erzählt Gülmez. Von nichts kommt bekanntlich nichts.

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