Blick über den Zaun

Für den BHC gibt es keine Atempause

BHC-Kreisläufer Max Darj (l.) fällt wegen seiner Verletzung weiter aus. Archivfoto: Kurt Kosler
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BHC-Kreisläufer Max Darj (l.) fällt wegen seiner Verletzung weiter aus.

Die dramatischen Umstände des vergangenen Samstags dürften allen Beteiligten des Bergischen HC noch in den Knochen hängen.

Nach einem medizinischen Notfall in der Wuppertaler Uni-Halle war die Handball-Bundesligapartie gegen die HSG Wetzlar abgebrochen worden. Klar ist mittlerweile, dass die Partie neu angesetzt wird. Beide Teams müssen sich nun auf einen Termin einigen. Die Begegnung soll noch in diesem Jahr in der Klingenhalle in Solingen ausgetragen werden.

Das nächste Spiel findet bereits an diesem Donnerstag statt. Dann ist der BHC um 19.05 Uhr bei der MT Melsungen zu Gast, in deren Reihen fast die halbe deutsche Nationalmannschaft steht. Allerdings konnten Kai Häfner, Julius Kühn, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter und der aktuell verletzte Finn Lemke nicht verhindern, dass der Saisonstart der Nordhessen mit der aktuellen Ausbeute von 6:8-Punkten sehr durchwachsen war. Aus diesem Grund musste auch der isländische Trainer Gudmundur Gudmunson bereits seinen Hut nehmen, der durch den Spanier Roberto Garcia Parrondo ersetzt wurde.

Derweil reisen die Löwen nicht ohne personelle Sorgen nach Hessen. Kreisläufer Max Darj fällt wegen Leistenproblemen weiter aus. Für ihn rückt Tom Bergener ins Team. Fraglich ist zudem noch der Einsatz von Alexander Weck.

84-jähriger Zuschauer ist im Helios Klinikum gestorben

Der 84-jährige Zuschauer, der während der Partie des BHC gegen Wetzlar in der Uni-Halle auf der Tribüne zusammengebrochen und anschließend intensiv notfallmedizinisch betreut worden war, ist am Dienstagnachmittag im Helios Klinikum in Elberfeld gestorben.

Das teilte sein Sohn, Ex-Fußball-Nationalspieler und Bundesligatrainer Holger Fach, am Mittwoch mit. Sein Vater Klaus Fach sei seit Samstagabend nicht mehr aus dem Koma erwacht. „Er ist so gestorben, wie er sich das wohl gewünscht hätte, beim Zuschauen beim Handball oder beim Fußball. Das Zuschauen war für ihn immer eine große Freude“, erklärt Holger Fach, der zu seinem Vater ein enges Verhältnis pflegte.

Bis zuletzt sei sein Vater fit und aktiv gewesen. Holger Fach bedankte sich gleichzeitig bei allen Zuschauern und allen Rettern in der Uni-Halle, aber auch bei den beiden Mannschaften, die sich sofort auf einen Abbruch des Spiels verständigt hatten. „Ich werde mich gegenüber dem BHC sicher noch erkenntlich zeigen“, betont der Ex-Nationalspieler. -pk/gh-

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