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Der Frust bei der IGR wird immer größer

Der Frust bei der IGR wird immer größer.
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Der Frust bei der IGR wird immer größer.
  • Peter Kuhlendahl
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Nur die Frauen spielen.

Von Peter Kuhlendahl

Kurz vor dem Training am Mittwochabend bekam Timo Meier einen Anruf. Milan Brandt, der spielende Co-Trainer der SG Eldagser Falcons, teilte dem Coach der IGR Remscheid mit, dass die Bundesligapartie am Samstag in Springe nicht stattfinden könne. Das Team aus Niedersachsen, das eine Spielgemeinschaft aus Valkenswaard (Niederlande) und Calenberg ist, bekommt kein einsatzfähiges Team zusammen.

„Ich habe meine Jungs erst nach dem Training darüber informiert“, berichtet Meier, der dann aber miterleben musste, dass zum ersten Mal der Frust bei allen Beteiligten richtig groß war. Zumal allen klar war, dass es nun einen weiteren Monat dauern wird, bis das erste Pflichtspiel ausgetragen wird. Mindestens. Am 21. November soll die Erstrundenpartie des DRIV-Pokals beim Regionalligisten ERG Iserlohn stattfinden.

Mittlerweile hat der IGR-Coach seinem Team erst einmal frei gegeben. „Allerdings wollen die Jungs nächsten Donnerstag wieder ran. Und eine Woche drauf werden wir auch am Wochenende eine gemeinsame sportliche Aktivität starten“, berichtet Meier.

Außerdem ist mittlerweile der Verein aktiv geworden. Er hat sich sämtliche Hygienekonzepte der Bundesligisten besorgt. Die werden nun zusammengestellt und sollen dann den Arbeitgebern der IGR-Spieler präsentiert werden. Die hatten ihren Mitarbeitern bisher abgeraten, Spiele in den Risikogebieten zu absolvieren, was bisher zu zwei Absagen geführt hat. „Wir hoffen, dass wir damit in der Zukunft die Bedenken zerstreuen können“, betont der IGR-Trainer.

Remscheiderinnen wollen dritten Sieg im dritten Spiel einfahren

Dagegen sind die IGR-Frauen am Samstag wieder im Einsatz und spielen um 17 Uhr bei der SG Eldagser Falcons. „Das wird in unserem dritten Saisonspiel unsere erste große Herausforderung werden“, meint IGR-Trainer Marcell Wienberg, der gemeinsam mit Caro Reinert das Team auf einen kampfstarken Kontrahenten einstimmen wird.

Dabei steht für alle Beteiligten im Remscheider Lager aber außer Frage, dass sie im dritten Spiel auch den dritten Sieg einfahren möchten. „Das ist unser Ziel. Und wenn wir uns weiter steigern, bin ich optimistisch“, meint Wienberg, der weiter keine personellen Probleme hat.

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