Rollhockey

IGR freut sich auf neuen Europapokal-Modus

Auch IGR-Spielerin Anna Behrendt freut sich auf den Europapokal. Archivfoto:                    batte
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Auch IGR-Spielerin Anna Behrendt freut sich auf den Europapokal.
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An diesem Freitag endet die Meldefrist für die Teilnahme am Europapokal.

Von Peter Kuhlendahl

Bis dahin müssen Rollhockey-Bundesligisten, die sich dafür qualifiziert haben, ihre Teilnahme beim europäischen Verband bestätigen. Die IGR Remscheid, die sich sowohl mit den Männern wie auch den Frauen Tickets für Auftritte auf der internationalen Bühne gelöst hat, wird die Möglichkeit nutzen und in Europa vorspielen.

Anders als übrigens der bergische Nachbar und Rivale RSC Cronenberg. Die Wuppertaler verzichten mit ihren beiden Teams auf eine Teilnahme. Das wirtschaftliche und in erster Linie das gesundheitliche Risiko sei den Verantwortlichen derzeit zu groß.

Für die IGR war entscheidend, dass die Europaliga bei den Frauen nach einem neuen Modus gespielt wird. Den hat das neue europäische Rollhockey-Komitee vor wenigen Tagen auf den Weg gebracht. Im Vorfeld hatte man dabei auch die nationalen Verbände mit einbezogen. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem neuen Modus eine Basis gefunden haben, die allen interessierten Vereinen die Teilnahme am europäischen Wettbewerb ermöglicht“, betont der Remscheider Thomas Ullrich, der Vorsitzende der Sportkommission Rollhockey ist.

Los geht es auf der europäischen Ebene zunächst mit Qualifikationspartien in Hin- und Rückspiel. Dabei gehen die Verantwortlichen derzeit davon aus, dass insgesamt 16 Teams, die die Quali haben, melden. Die acht Sieger würden dann zwei Gruppen bilden und spielen an einem Wochenende an einem Turnierort dann nach dem Modus Jeder gegen Jeden den Gruppensieger aus. Den europäischen Titelträger ermitteln die beiden Clubs dann auch an einem Ort.

Der große Vorteil für alle Beteiligten ist nun, dass die bisher vier oder fünf teuren Auswärtsfahrten für die Teams kreuz und quer durch Europa erheblich reduziert werden. Aus diesem Grund hatten in der vergangenen Saison auch nur acht Teams am damaligen Female-League-Cup teilgenommen.

DM des Nachwuchses findet in Remscheid statt.

Derweil ist der nationale Verband aktuell damit beschäftigt, Termine und Austragungsorte für die Endrunde um die Deutschen Nachwuchsmeisterschaften zu finden. Die ersten Veranstaltungen stehen fest. Auch in Remscheid wird dann gespielt. Am 5. und 6. September richtet die IGR in der Sporthalle Hackenberg die U15-DM aus.

Am gleichen Wochenende ist die U9 in Herringen im Einsatz. Am 12. und 13. September spielt die U13 in Recklinghausen, am 19. und 20. September die U11 in Düsseldorf und die weibliche U17 in Marl. Noch keinen Austragungsort gibt es für die U17, die am 12./13. September antreten soll. Ort und Termin für die U19-Endrunde sind noch völlig offen.

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