Radsport

Freund radelt für einen guten Zweck

In ihrer langen Karriere konnte sich Manuela Freund über viele Siege freuen. Jetzt fährt sie für einen guten Zweck. Foto: RGA-Archiv
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In ihrer langen Karriere konnte sich Manuela Freund über viele Siege freuen. Jetzt fährt sie für einen guten Zweck.

Spendentour für Stiftung.

Von Peter Kuhlendahl

Seit fast vier Jahrzehnten sitzt Manuela Freund schon in den Rennradsätteln. „Mit nun 52 Jahren habe ich meine Passion für die Langstrecke entdeckt. An Schnellkraft verliere ich naturgemäß immer mehr. Aber in Sachen Ausdauer ist noch viel möglich“, betont die gebürtige Remscheiderin, die ihren Lebensmittelpunkt vor einiger Zeit ins Rheinland verlegt hat, mit einem Augenzwinkern.

Und genau diese Ausdauer ist der Grundstein für ein neues Projekt, das Manuela Freund gemeinsam mit ihrem holländischen Partner angehen möchte. Das Duo will eine 500-Kilometer-Spendentour für die Stiftung „KinderHerz“ fahren. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Uwe Rohde, dem Vizepräsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer. Der Bruder des Schauspielers Armin Rohde sitzt selbst den ganzen Sommer im Sattel und will möglichst viele Spendengelder sammeln.

Die sollen dann der Stiftung zur Verfügung gestellt werden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder mit angeborenen Herzfehlern in Deutschland zu unterstützen. Dabei geht es um Forschung, Entwicklung, Diagnostik, Therapie und Prävention.

Aufmerksam auf die Stiftung und die Aktion wurde Freund durch den Ex-Radprofi Bernd Gröne. Der Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 arbeitet für die Stiftung. „Und Radsportler sind eben gut vernetzt“, sagt Freund.

Der Start wird wegen Wetteraussichten verschoben

Die Route, die sie sich mit ihrem Partner vorgenommen hat, soll ein „Herz“ ergeben. Sie wird zum größten Teil durch das niederländische Friesland aber auch durch Deutschland führen. Geplant war, dass die 500 Kilometer an diesem Wochenende gemeistert werden sollten. Freund: „Wegen der unsicheren Wetterlage verschieben wir die Tour aber um einige Tage.“

Dass die gebürtige Remscheiderin eine solche Mammutaufgabe bewältigen kann, hat sie 2021 bewiesen. So hat sie sich in einer Solofahrt auf den Weg von Erftstadt in Richtung Belgien gemacht. Südlich von Brüssel ging es dann weiter über Antwerpen und Rotterdam bis nach Den Haag. Die 514 Kilometer meisterte sie in 20 Stunden.

Mehr Informationen zur Aktion und auch zur Stiftung gibt es im Internet unter www.stiftung-kinderherz.de

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