Radsport

Freund absolviert 500 Kilometer für guten Zweck

Manuela Freund und Theo Herpes saßen mehr als 18 Stunden im Sattel, um die 500 Kilometer zu meistern. Foto: mf
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Manuela Freund und Theo Herpes saßen mehr als 18 Stunden im Sattel, um die 500 Kilometer zu meistern.
  • Peter Kuhlendahl
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Langstreckenfahrt für Stiftung

Beim ersten Versuch Anfang Juli hatte das Wetter der gebürtigen Remscheiderin Manuela Freund einen Strich durch die Rechnung gemacht. 500 Kilometer wollte die Radsportlerin gemeinsam mit ihrem Partner Theo Herpers absolvieren. Allerdings nicht in Etappen, sondern an einem Wochenende. Und für einen guten Zweck. Denn die ganze Aktion war eine Spendentour für die Stiftung „KinderHerz“.

„Es war ein großes Abenteuer. Die eine oder andere Schwierigkeit gilt es auf solchen Touren immer zu meistern. Wir waren aber auf alles vorbereitet und hatten für jedes Problem eine Lösung“, berichtete Freund, die seit 40 Jahren eine aktive Radsportlerin ist und mittlerweile die Langstrecke für sich entdeckt hat.

Die 500 Kilometer, die in Form eines Herzens zum größten Teil durch das niederländische Friesland führten, absolvierte das Duo nun Anfang August in 18:30 Stunden netto beziehungsweise 24:30 Stunden brutto. Unterstützung gab es auf einem Teil durch einen niederländischen Radsportfreund. Der Ex-Radprofi Bernd Gröne, der Mitarbeiter der Stiftung „Kinderherz“ ist, verpflegte das Duo auf halber Strecke.

Durch Gröne war Freund, die mittlerweile in Erftstadt lebt, auch auf die Stiftung aufmerksam geworden. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Uwe Rohde, dem Vizepräsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer. Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder mit angeborenen Herzfehlern in Deutschland zu unterstützen. Dabei geht es um Forschung, Entwicklung, Diagnostik, Therapie und Prävention. Weitere Informationen zur Aktion und auch zur Stiftung gibt es im Internet (www.stiftung-kinderherz.de).

Am nächsten Wochenende ist Manuela Freund wieder in ihrer bergischen Heimat zu Gast. Sie wird an der Night on Bike in Radevormwald teilnehmen. Am letzten Wochenende war sie bei einem Rennen über 50 Kilometer in Bergisch Gladbach in der Elite-Klasse am Start. „Mein Ziel, als Renn-Oma im Hauptfeld anzukommen“, habe ich erreicht, sagte die 52-Jährige mit einem Augenzwinkern. pk

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