Rollhockey

Frauen und Männer spazieren locker ins Pokal-Halbfinale

Lea Steinmetz (l.) erzielte fünf, Selina Söhngen einen Treffer. Foto: Michael Sieber
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Lea Steinmetz (l.) erzielte fünf, Selina Söhngen einen Treffer.
  • Peter Kuhlendahl
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Rollhockey: IGR-Teams siegen in Calenberg und Gottmadingen.

Den 19. März sollten sich nicht nur die Rollhockey-Fans schon einmal ganz dick im Kalender anstreichen. In der Sporthalle Hackenberg wird es an diesem Samstag dann zu einem echten Spektakel kommen. Im Halbfinale des DRIV-Pokals treffen zunächst die Frauen der IGR Remscheid auf den SC Bison Calenberg, bevor im Anschluss der bergische Klassiker der IGR-Männer mit dem RSC Cronenberg ansteht.

Möglich wurde dies durch zwei Spaziergänge im Viertelfinale am Samstag. Nachmittags landeten die Bundesliga-Männer zunächst einen mühelosen 14:1 (5:0)-Sieg beim Zweitligisten SC Bison Calenberg. Abends legten die Remscheiderinnen dann nach und feierten beim Zweitligisten RRV Gottmadingen einen 7:1 (3:0)-Erfolg.

Den Unterschied zwischen 1. und 2. Liga bekamen am Samstag die Niedersachsen deutlich zu spüren. Einzig in der Anfangsphase war die Partie der IGR in Calenberg halbwegs ausgeglichen. Dabei stand auch Remscheids Keeper Moritz Kreidewolf im Mittelpunkt, der einen Direkten und einen Penalty meisterte. Zudem hatte Daniel Strieder Ex-Nationalspieler Milan Brandt, den er in Manndeckung nahm, fest im Griff. Und als Fabian Selbach mit dem ersten Treffer nach 14 Minuten den Torreigen eröffnete, waren die Verhältnisse endgültig geradegerückt.

„Ich habe bereits beim Treffpunkt am Samstagmorgen gemerkt, dass alle diese Partie sehr ernst nehmen. Das haben die Jungs von der ersten bis zu letzten Minute dann auch umgesetzt“, erklärte ein sehr zufriedener IGR-Trainer Timo Meier, der, da er fast den kompletten Kader zusammen hatte, auch viel durchwechseln konnte. Tore: Selbach (14./21./27./43.), Strieder (21./30./35./50.), Yannick Peinke (35./50.), Max Richter (38./40.), Alexander Ober (17.), Yannik Lukassen (23.).

Nach dem Sieg der Remscheiderinnen am Bodensee erklärte Thomas Beck, der 2. Vorsitzender der IGR: „Das war schon ziemlich souverän.“ Ein besonderes Lob gab es für Lea Steinmetz, die den Zweitligisten aus Süddeutschland fast im Alleingang abgeschossen hatte. Knapp eine Viertelstunde mühten sich die Gäste. Doch dann sorgte Steinmetz mit einem Viererpack (16./19./21./26.) für den Knotenlöser. Celina Söhngen erhöhte auf 5:0 (28.). Nach dem Ehrentreffer der Gastgeberinnen (30.) besorgten erneut Steinmetz (41.) und Anna Behrendt (47.) den Endstand.

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