Frauen-Handball

Platte und die HSG ringen starken WTV nieder

  • Fabian Herzog
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Rade/Herbeck gewinnt Verbandsligaderby – Oberligist Panther verliert

Oberliga: TV Lobberich – Bergische Panther 30:21 (13:7). Beim Spitzenteam leisteten sich die Gäste eine fatale Schwächephase. Nach dem 6:6 (20.) lagen sie so plötzlich 10:20 (40.) zurück. „Das Spiel haben wir vorne verloren“, konstatierte Trainer Marc Egger und führte zu viele technische Fehler an, die Lobberich mit einem Tempogegenstoß nach dem anderen bestrafte. „Da kannst du verlieren“, meinte der Coach. Tore: A. Schmitz (6), van Nooy (5), Ern, Mücke (je 3), P. Schmitz, Wortmann, Völkel (je 1), Boll (1/1).

Verbandsliga: HSG Radevormwald/Herbeck – Wermelskirchener TV 24:21 (14:10). Die Befürchtungen der weiterhin dezimierten Gastgeberinnen waren groß, im Derby gegen den Vorletzten zu stolpern. Dass dieser ihnen das Leben dann aber tatsächlich derart schwer machen würde, überraschte dann doch. „Hut ab vor der Leistung der Wermelskirchenerinnen“, lobte HSG-Trainer Marcello Halbach, „sie hätten einen Punkt verdient gehabt.“

Beeindruckend, wie der WTV sich nie abschütteln ließ. Selbst als sich der Tabellenführer von 15:15 (39.) auf 18:15 (44.) absetzte, war die Moral der noch immer punktlosen Gäste nicht gebrochen. Plötzlich führten sie gar durch Tore von Ex-Raderin Karo Hartenstein mit 20:19 (52.) und 21:20 (53.). Der Favorit wankte, aber er fiel nicht. Weil Chiara Platte trotz einiger Fahrkarten Verantwortung übernahm und die HSG zum Sieg führte. Dies war aber vorerst ihr letztes Spiel. Platte wird in den kommenden Tagen am Fuß operiert und fällt mehrere Monate aus. Tore HSG: Platte (7/1), J. Mittelmann (5/4), Tondar (4), Menzel (3), Winkel, Röhrig (je 2), Wingenbach (1); Tore WTV: Hartenstein (7/4), Faßbender, Schriever, Meschig (je 3), Schirrmacher (2), Reck, Figge, Schneider (je 1).

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