Fußball

Formkurve zeigt nach oben

Cemal Öztürk und der Dabringhauser TV lechzen nach dem ersten Saisonsieg.
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Cemal Öztürk und der Dabringhauser TV lechzen nach dem ersten Saisonsieg.
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Bezirksliga: DTV gegen BVB im Mittelpunkt.

Von Fabian Herzog

SC 08 Radevormwald – SSV Germania Wuppertal (Fr., 19.45 Uhr, Kollenberg). Zdenko Kosanovic hätte allen Grund, mit großer Euphorie ins bewusst vorgezogene Heimspiel gegen das punktlose Schlusslicht zu gehen. Schließlich wusste seine Mannschaft vor einer Woche beim SC Ayyildiz (4:3) voll zu überzeugen. Stattdessen sagt der Rader Trainer aber: „Ich habe nach so einem Spiel immer Angst. Wir können auch gegen einen B-Kreisligisten verlieren.“ Bei der Suche nach Konstanz hofft er auf einen Einsatz von Kieran Boßhammer. Der Sommer-Zugang hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen, sich bei der Arbeit aber am Fuß verletzt.

Dabringhauser TV – BV Burscheid (So., 15.15 Uhr, Höferhof). Im Derby steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Nach durchwachsenem Saisonstart zeigt die Formkurve jeweils nach oben, mit drei Punkten ließe es sich deutlich ruhiger weiterarbeiten.

Der DTV ist bislang noch sieglos, hat mit den Unentschieden in Berghausen (0:0) und gegen Ronsdorf (3:3) aber sein Potenzial angedeutet. „Jetzt müssen wir auch mal dreifach punkten“, findet Trainer Patrick Grün, der den Aufwärtstrend zufrieden zur Kenntnis genommen hat. „Wir machen schon vieles besser als letzte Saison.“ Gegen den Aufsteiger muss er nun aber Marvin Dattner (privat verhindert) ersetzen.

Beim BVB ist Trainer Yakup Karakus froh, wieder auf Blerim Kastrati, Rafael Castanheira-Simoes und wahrscheinlich auch Sivan Celik zurückgreifen zu können. Ex-DTVer Serkan Özkan hat beim 3:2 gegen Berghausen schon sein Kurz-Comeback gefeiert. „Wir wollen da weitermachen“, sagt der Burscheider Coach mit Blick auf den ersten Saisonsieg – und wohl auch auf einen Einsatz seines unverzichtbaren Stürmers. Chancen, am Höferhof etwas mitzunehmen, seien da: „Das wird abhängig von der Tagesform beider Mannschaften sein.“

SV Solingen – SC Ayyildiz (So., 15.30 Uhr). Im Nachholspiel beim ASV Mettmann präsentierten sich die Remscheider gegenüber der Rader Derbyschmach gut erholt, mussten sich aber mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. „Ein Remis wäre verdient gewesen“, findet Trainer André Springob, dessen Team nach verpatztem Start mit zwei Gegentoren (8., Foulelfmeter/9.) überlegen war, aber nur durch Luca Lenz (55.) traf. Nun geht´s zu Springobs Ex-Verein VfB, der mittlerweile SV heißt. „Ich freue mich drauf“, sagt er. Wohl auch, weil Bedri Mehmeti, Muhammed Akbulut, Fatih Kurt, Moussa Touré und Joel Moretti in den Kader zurückkehren. „Wir spielen auf jeden Fall voll auf Sieg.“

SSV Bergisch Born – BV Gräfrath (So., 15.15 Uhr, Born). Mit zehn Punkten nach vier Partien voll im Soll, sieht SSV-Trainer Tim Janowski spielerisch noch eine Menge Verbesserungspotenzial. „Zuletzt haben wir immer mal wieder unsere Linie verloren. Ich würde mir wünschen, dass wir souveräner auftreten.“ Nach Möglichkeit direkt gegen den Aufsteiger aus Solingen, der nach starkem Start zuletzt 0:5 in Ronsdorf und 0:7 gegen Langenfeld verlor. Nick Salpetro (Wade) und Sean Soares (Adduktoren) fehlen, Nico Postic ist wieder am Start.

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