Sportlicher Adventskalender

Der „Finne“ hat die Zahl auf dem Rücken nie bereut

Robin Böge trägt gerne das Trikot mit der Nummer 19. Er ist ein Dhünner durch und durch.
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Robin Böge trägt gerne das Trikot mit der Nummer 19. Er ist ein Dhünner durch und durch.
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Türchen Nummer 19 im Adventskalender des RGA-Sports mit dem Dhünner Fußballer Robin Böge.

Von Andreas Dach

Sein erstes Spiel bei den Senioren des SSV Dhünn liegt gut zehn Jahre zurück. Das genaue Datum weiß Robin Böge nicht mehr. Wohl aber, dass ihm damals an der Staelsmühle das Trikot mit der Nummer 19 in die Hand gedrückt wurde. Das war wohl gerade frei, einen besonderen Grund gab es nicht dafür.

Seitdem ist der Rechtsverteidiger nicht nur den Dhünnern, sondern auch den beiden Zahlen treu geblieben. „Ich war all die Zeit weitgehend verletzungsfrei“, berichtet der 28-Jährige. Man könnte also von Glücksbringern sprechen, die seinen Sportdress zieren. Weshalb die 19 immer mehr zu einem Teil seines fußballerischen Lebens geworden ist. Böge hat viele Spitznamen. Einer von ihnen lautet „Pukki 19“. Den hat ihm mal ein Kumpel verpasst, welcher mit dem FC Schalke 04 sympathisiert. Und offensichtlich auch mit dem dort einst zum Publikumsliebling gewordenen Finnen Teemu Pukki.

Hat Robin Böge auch ein blau-weißes Herz? „Nein, nein“, versichert er, „ich bin Bayern-München-Fan wie mein Bruder. Und den 1. FC Köln finde ich auch gut.“Größter Fan ist er aber des SSV Dhünn, seines Heimatclubs. Dort, in dem idyllischen Stadtteil an der Peripherie Wermelskirchens, ist er aufgewachsen und spielt beim SSV seit seinem dritten Lebensjahr Fußball. Zudem hat er sich mit seinem Vater auf beruflicher Ebene selbstständig gemacht. Die beiden kümmern sich in Dhünn um Porsche-Ersatzteile.

Vereinsliebe nennt man das. Und Identifikation. Was macht den Reiz aus für ihn? „Es ist die außergewöhnliche Gemeinschaft in unserem Club“, sagt er. „Wenn ich bei unseren Spielen manchmal erlebe, wie sich die Gegner ankacken, dann bin ich doch sehr froh, beim SSV Dhünn zu sein.“ Auch dort herrschte zu Saisonbeginn nach dem Aufstieg in die Bezirksliga nicht nur eitel Sonnenschein. Zu viele Spiele gingen verloren, dazu kam das sehnsüchtige Warten auf die Fertigstellung des neuen Kunstrasens an der Staelsmühle. Der ist inzwischen eingeweiht, und der SSV hat die Abstiegsränge verlassen.

Auch dank Böge, der solide Arbeit in der Defensive abliefert. „In der Jugend war ich Stürmer“, berichtet der Rechtsverteidiger. „Damals trug ich die Nummer 7.“ Sie war später nicht mehr zu bekommen, „weil sie sehr begehrt ist“, wie er erfahren hat. Also blieb er bei der 19. Und hat das nie bereut. Seine Familie gilt als positiv fußballverrückt. Bruder Andreas ist sein Trainer beim SSV, Schwester Laura spielt bei der SG Hackenberg. Und da ist eben noch er. Der Pukki von der Staelsmühle.

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