Rollhockey

Finale: Die IGR nennt das Saisonziel

Auch Kraftpaket Max Richter möchte in Recklinghausen wieder jede Menge Grund zum Jubeln haben. Zuletzt gegen Walsum hatte er gezeigt, wie schön das sein kann. 

In der Rollhockey-Bundesliga müssen in Recklinghausen zwei Pflichtaufgaben erfüllt werden.

Von Andreas Dach

Wirklich ins Hemd machen muss sich vor dieser Auswärtsaufgabe niemand bei der IGR Remscheid. Aber für den Tabellenführer der Rollhockey-Bundesliga geht es am Samstag um 15.30 Uhr in der Partie beim RHC Recklinghausen um mehr als um den Gewinn dreier Punkte. Wichtig ist es in dieser Phase der Saison, die Spannung hochzuhalten. Gierig zu bleiben. Hungrig zu sein.

Trainer Marcell Wienberg mag ohnehin nichts von einem Selbstläufer hören. Zu frisch sind die Erinnerungen an die vergangene Spielzeit, als man beim RHC zur Pause sensationell 1:7 zurücklag. Der Form halber sollte nicht verschwiegen werden, dass die Bergischen am Ende mit 11:7 gewannen. Sie sind klar besser, ganz ohne Zweifel. Gerade in dieser Spielzeit, in welcher so vieles möglich scheint.

Aus dem Pokal hat man seine Schlüsse gezogen

Zwar hat man sich durch ein paar Minuten der Unkonzentriertheit in Iserlohn selbst um mögliche Pokallorbeeren gebracht, im Kampf um die Meisterschaft will sich die IGR aber keine Blöße mehr geben. „Wir wollen ins Finale“, stellt Wienberg heraus. „Dem ordnen wir alles andere unter.“

Der Kader wird sich in Recklinghausen punktuell verändern (müssen). Yannik Lukassen ist beruflich verhindert und steht nicht zur Verfügung. Zudem wird Torhüter Joey van den Dungen mit einer Muskelverletzung im Arm für ein bis zwei Wochen ausfallen. Für ihn dürfte Oldie Michael Raab in den Kader rücken. Gut möglich, dass zudem junge Akteure wie Jan-Hendrik Kulessa, Til Cramer und Lucas Friese Einsatzzeiten bekommen. Wienberg: „Wir denken von Spiel zu Spiel. Ich möchte, dass wir mit der richtigen Einstellung reingehen.“

Ebenfalls vor einer Pflichtaufgabe in Recklinghausen stehen die Bundesliga-Frauen der IGR, die im Anschluss ans Männerspiel um 18 Uhr auf den RHC treffen. Die Ausgangsposition ist noch eindeutiger. Die Mannschaft aus dem Ruhrpott hat noch nicht einen einzigen Zähler auf dem Konto. Daran soll sich nichts ändern.

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