Handball

Feste sollte man feiern wie sie fallen . . .

Torhüter Benedikt Köß, einst unter anderem im Tor der Panther, entpuppte sich oft genug als unüberwindbares Hindernis für die HGR. Hier scheitert Michael Heimansfeld bei einem Siebenmeter.
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Torhüter Benedikt Köß, einst unter anderem im Tor der Panther, entpuppte sich oft genug als unüberwindbares Hindernis für die HGR. Hier scheitert Michael Heimansfeld bei einem Siebenmeter.
  • Andreas Dach
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Handball-Regionalligist HG Remscheid behält in Dinslaken die Nerven – 23:22!

Von Andreas Dach

Herzlichen Glückwunsch, Sebastian Pflüger! Der Linksaußen der HG Remscheid hatte an diesem Sonntag reichlich Grund zu feiern. Erst trug er mit einer sehr vorzeigbaren Leistung und zwei blitzsauberen Toren zum hart erkämpften 23:22 (11:8) seiner Mannschaft in der Handball-Regionalliga beim MTV Rheinwacht Dinslaken bei. Dann gab es für ihn reichlich Glückwünsche zum 23. Geburtstag. Nachvollziehbar, dass der Zweitjüngste im Kader der HGR sich nachher nicht lumpen lassen wollte: „Ich dachte, so ein Brunch passt doch gut zum Sonntagmittag.“

Also fuhr der talentierte Handballer nach dem Abpfiff ordentlich auf: 50 Brötchen, vier Kilogramm Mett und reichlich Zwiebeln gab es für Mannschaftskameraden und Fans. Kann man mal so machen. Auf jeden Fall eine feine Geste.

Umso wichtiger, dass sich die HGR zuvor nicht am Brocken namens MTV Rheinwacht verschluckt hatte. Die Dinslakener entpuppten sich als der erwartet unangenehme Gegner, der es den Gästen in einigen Phasen arg schwer machte. Dabei hatte es dank einer sehr stabilen Abwehr mit dem guten Schlussmann Linus Mathes und den umsichtigen Innenblockern Dominic Luciano und Sebastian Schön lange so ausgesehen, als würde man die eigenen Abschluss-Schwächen durch eine herausragende Defensivarbeit ganz gut kompensieren können. „Wir haben alleine in der ersten Halbzeit neunmal freistehend vergeben“, stellte Trainer Alexander Zapf heraus. „Da hätten wir das Ding schon klar machen können.“

Wahrscheinlich sogar müssen. Immer wieder stellte sich aber ein alter Bekannter des Bergischen Handballkreises in den Weg. Benedikt Köß, früher in Remscheid und Wermelskirchen als Schlussmann aktiv, hat nichts von seiner Klasse eingebüßt. Vor allem Michael Heimansfeld schoss den Torsteher anfangs geradezu zum Helden. Es spricht aber für die HGR, dass sie den Kopf oben behielt, obwohl der Gastgeber im zweiten Abschnitt mehrfach ausglich. In der spannenden Schlussphase machten Einzelaktionen den Unterschied. Zweimal übernahm zum Beispiel Neuzugang Kaan Taymaz Verantwortung, als es hektisch wurde. Zapf: „Er wird uns noch sehr helfen in dieser Saison.“

Tore: Hinkelmann (6), Rath, Taymaz (je 3), Pflüger, Heimansfeld, Hermann (je 2), Jansen (2/2), Pütz, Luciano, Hertz (je 1).

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