Beachvolleyball

Ferger entzaubert Olympiasiegerin mit Perfektion

Sandra Ferger spielte bärenstark. Archivfoto: M. Christians/HOCH ZWEI
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Sandra Ferger spielte bärenstark.
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Bei der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft wird die Remscheiderin mit ihrer Teamkollegin Vierte.

Von Fabian Herzog

Zur besten Fernsehunterhaltung am Freitag- und Samstagabend trug jüngst auch eine Remscheiderin bei. Sandra Ferger, Spitzen-Beachvolleyballerin mit RTV-Wurzeln, sorgte bei der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand mit Teamkollegin Christine Aulenbrock für mächtig Furore. Die 30-Jährige bejubelte Platz vier und feierte den größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere.

An Position neun gesetzt, starteten Ferger/Aulenbrock mit einer 1:2-Niederlage gegen die nur minimal besser eingeordneten Gernert/Oßner-Niemczyk denkbar schlecht ins Turnier. Doch sie steigerten sich, kämpften sich durch einen in den Sätzen hauchdünnen 2:0-Sieg gegen Schieder/Schürholz als Gruppendritter ins Achtelfinale und setzten diesen Trend fort. Mit 2:0 schlugen sie das Team Behlen/Krohn und sicherten sich ein absolutes Highlight-Spiel: Im Viertelfinale wartete mit Laura Ludwig (zusammen mit Leonie Körtzinger) die Beachvolleyball-Ikone schlechthin – und das unter Flutlicht sowie als Übertragung im Free-TV.

Gegen die Olympiasiegerin, Weltmeisterin, mehrfache Europameister- und Deutsche Meisterin schlug Fergers große Stunde. Sie spielte überragend und machte nahezu keine Fehler. Nach dem 21:19 im ersten Satz waren sich auch die TV-Experten sicher, dass der Favorit die Partie noch drehen würde. Doch Ferger/Aulenbrock zogen ihr Ding durch, spielten sich phasenweise in einen Rausch und machten den Deckel drauf. Im TV-Interview bei Olympiasieger Julius Brink gab es ein Sonderlob für die Remscheiderin von ihrer Teamkollegin: „Sandra hat einfach ein unfassbares Spiel gemacht.“ Im Halbfinale und Duell um Bronze war dann nichts mehr zu holen. Aber das trübte das Abschneiden nicht. „Der vierte Platz ist unglaublich cool“, schwärmte Ferger.

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