Fußball-Landesliga

Ferat Sari lässt Wermelskirchener jubeln

Der zweite Streich! Ferat Sari, der großen Anteil am Heimsieg hatte, dreht nach dem 2:0 gegen Klosterhardt jubelnd ab. Foto: Michael Sieber
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Der zweite Streich! Ferat Sari, der großen Anteil am Heimsieg hatte, dreht nach dem 2:0 gegen Klosterhardt jubelnd ab.

Die Partien SV 09/35 Wermelskirchen - DJK Arminia Klosterhardt und SF Hamborn 07 – FC Remscheid.

Von Andreas Dach und Marc Jörgens

SV 09/35 Wermelskirchen – DJK Arminia Klosterhardt 3:1 (3:0). Der SV 09/35 „vergoldete“ den Derbysieg beim FC Remscheid mit einem überzeugenden Heimerfolg gegen die Oberhausener. „Gerade in der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben sehr wenig zugelassen und sind konsequent mit unseren Chancen umgegangen“, freute sich 09/35-Trainer Sebastian Pichura nach dem Spiel.

In der Tat zeigten die Gastgeber in den ersten 45 Minuten eine sehr reife Leistung. Gestützt auf eine solide Defensive mit Rückkehrer Nico Postic (nach Rot-Sperre), schaffte man es vorne immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Dabei spielte sich vor allem Ferat Sari in den Mittelpunkt. Zweimal legte Aleksander Stanojevic toll auf, zweimal traf der Stürmer eiskalt (8./15.). Und als dann noch Mark Mittmann sehenswert zum 3:0 einnetzte (32.), war das Spiel praktisch schon zur Pause entschieden.

Die Gäste blieben zwar immer noch dran, konnten aber nicht entscheidend verkürzen. Allein das 1:3 (82.) war bei herrlichem Spätsommer-Wetter zu wenig. „In der engen Liga ist jeder Dreier enorm wichtig“, jubelte auch Sportmanager Acar Sar nach den 90 Minuten. Doppeltorschütze Sari zog ebenfalls ein positives Fazit: „Ich spüre das Vertrauen des Trainers. Natürlich ist es schön, wenn man selber trifft, aber letztendlich ist es egal, wer bei uns die Tore schießt.“

Personal: Eliot Cakolli gehört aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dem Kader an. Stürmer Umut Demir wird vermutlich mindestens vier Wochen fehlen.

Das andere Spiel: SF Hamborn 07 – FC Remscheid 2:1 (2:1)

Dass sich Spieler und Trainer des FCR direkt nach ihren Spielen noch auf dem Platz im Kreis zusammenfinden, ist ein schöner Brauch und symbolisiert Zusammenhalt. Genau den wird die Mannschaft von Marcel Heinemann in einer kritischen Phase der Saison brauchen. Ihr ist ein wenig das Spielglück abhandengekommen. Schon zum zweiten Mal in Folge nach der Partie gegen den SV 09/35.

Um es klar zu sagen: Die Niederlage in Duisburg geht in Ordnung. Aber sie musste nicht sein. Schon gar nicht, nachdem Armen Shavershyan seine Mannschaft nach zehn Minuten im Anschluss an eine Ecke per Kopf in Führung gebracht hatte und der FCR das Momentum auf seiner Seite zu haben schien. Sechs schlafmützige Minuten sorgten schon kurze Zeit später für die Wende. Julian Bode (18.) und Kevin-Dean Krystofiak (24.) nutzten Tohuwabohu in der Defensive für ihre Treffer. Torhüter Maurice Horn brachte es auf den Punkt: „Da hat uns vielleicht die Erfahrung gefehlt.“

Als Hamborn um seinen „Star“ Timm Golley, der manchmal arg divenhaft agierte, aufdrehte, hätte man den Gästen einen Adis Babic in der Abwehr gewünscht. Der Routinier fehlte ebenso wie Patrick Posavec (Rücken). Als schließlich im weiteren Verlauf auch noch Ahmed Al Khalil und Armen Shavershyan verletzungsbedingt ausschieden, war das Stützkorsett komplett weggebrochen.

Umso bemerkenswerter, dass man in Unterzahl noch für den Ausgleich in Frage kam. Tristan Maresch hatte kurz nach seiner Einwechslung (46.) eine gelbe Karte gesehen, die man geben konnte, aber nicht musste. Dass er 14 Minuten später rüde im Mittelfeld zu Werke ging, war völlig unnötig. Gelb-Rot war die Folge. Der FCR hielt gut dagegen, war aber ohne echte Torchance. Horn: „Einfacher wird es für uns jetzt nicht.“

Statistik für SV 09/35 und FCR

SV 09/35: Weber, Soares, N. Postic, M. Postic (70. Mehmeti), Kelm, Lilliu (60. Kücüktireli), L. Postic, Wylezol, Mittmann (71. Eryürük), Stanojevic (86. Aikawa), Sari (61. Türksoy).

FCR: Horn, Saibert, Angelov, Sato, Blume, Kacmaz (77. Köseoglu), Shavershyan (77. Morou), Ichimura, Noguchi, Al Khalil (46. Maresch), Oberlies (66. Buscemi).

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