Wer erkennt wen?

Feldhoff engagiert sich für die Umwelt

Was für ein Team damals: Einige Spieler sind heute noch in der Rollhockey-Bundesliga aktiv. Foto: RGA-Archiv
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Was für ein Team damals: Einige Spieler sind heute noch in der Rollhockey-Bundesliga aktiv.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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RGA-Serie: Ehemaliger Rollhockeyspieler.

Über seinen Bruder Markus haben wir zuletzt regelmäßig berichtet. Weil er die Frauen der IGR als Trainer zur DM im Rollhockey geführt und vor einigen Monaten mit einem spektakulären Wechsel ins spanische Reus auf sich aufmerksam gemacht hat. Dort hospitiert er bei einem Profiteam und hat viel Verantwortung übertragen bekommen.

Aber Matthias Feldhoff, um den es diesmal in unserer historischen Suchbildserie ging? Um ihn ist es rollhockeymäßig ruhig geworden. Anders als zu der Zeit, als das Bild mit der damaligen C-Jugend aufgenommen wurde. Da war Feldhoff mit dem Rollhockeyvirus infiziert, hat alle Jugendteams durchlaufen. Erst als Torhüter, dann als Spieler. Er trainierte zahlreiche Jugendteams der IGR und machte den Schirischein.

Längst vergangene Zeiten. Seit er im Alter von 18 Jahren nach Wyk auf Föhr gegangen ist, um dort ein Freiwilliges Ökologisches Jahr zu absolvieren, hat er dem aktiven Rollhockey abgeschworen. Dazu fehlen die Möglichkeiten. „Es waren damals tolle Zeiten“, sagte uns Karoline Hainbuch telefonisch. Sie gehörte dem Kader genauso an wie Max Richter, Saskia Buntenbach, Jan Jäger, Marius Melchers, Yannic Brockmann, Felix Krause, Moritz Kreidewolf, Fabian Selbach und eben die Brüder Matthias und Markus Feldhoff. „Meine Eltern sind begeisterte RGA-Leser und haben gesagt, ich solle mal anrufen“, teilte Hainbuch mit, die Lehrerin an der Käthe-Kollwitz-Schule ist. Gut so! Sie sagte weiter: „Ich weiß nur nicht mehr, warum ich so skeptisch gucke.“

Melanie Krämer schrieb aus einem anderen Grund: „Alleine schon sein Engagement für Natur und Umwelt ist es wert, einen Artikel über ihn zu schreiben.“ Momentan habe sie Kontakt zu ihm: „Wir haben kürzlich unser Wohnzimmer renoviert. Matthias beobachtet und fotografiert mit großer Leidenschaft seltene Vögel. Wir haben gerade das Bild eines größeren Bartgeiers bei ihm bestellt, das er auf eine Leinwand zieht.“ Das Beste sei, dass ein Großteil des Kaufpreises an den Naturschutz- und Forschungsverein Mellumrat e.V. gehe. Zudem kreiere er immer vor Weihnachten einen Vogelkalender: „Dieser hängt Jahr für Jahr bei meinen Schwiegereltern und erfreut Rollhockeyfreund Willi Krämer.“

Matthias Feldhoff lebt in Odenburg, studiert Umweltwissenschaften. Neben dem Studium arbeitet er als Ornithologe für diverse Firmen und erstellt Umweltgutachten. Er sagt: „Hauptsächlich für den Ausbau von erneuerbaren Energien.“ Seine Homepage: feldhoff.photography. „Fast hätte ich ihn gar nicht erkannt“, sagte Vater Georg Feldhoff scherzhaft über das Bild, das 2003 entstanden ist. „Damals kaufte man die Trikots möglichst groß, dass niemand rauswachsen konnte.“

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