Wer erkennt wen

Familie Heider hat den Handball gelebt

Michaela Heider-Kappenstein (der Kopf ist eingekreist) mit den Handballerinnen des SV 09 Wermelskirchen. Foto: RGA-Archiv
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Michaela Heider-Kappenstein (der Kopf ist eingekreist) mit den Handballerinnen des SV 09 Wermelskirchen.
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Michaela Heider-Kappenstein steht im Fokus.

Von Peter Kuhlendahl

Wenn nicht sie, wer dann? Bianca Leischner hat uns eine so ausführliche Mail geschickt, in der keine Antworten auf die Frage „Wer erkennt wen?“ offen blieben. „Ich kenne die Person sehr gut. Es handelt sich um meine Schwester Michaela Heider-Kappenstein.“ So lauten die einleitenden Sätze von Bianca Leischner.

Die Mannschaft: Es war das Team des SV 09 Wermelskirchen, das Ende der 1980er-Jahre unter Trainer Uwe Kaplan in die Verbandsliga aufgestiegen ist. Hinten von links: Birgit Bischzur, Julia Blume, Kerstin Wagner (Stöcker), Miriam Maier (Zarnekow), Beate Reinke, Ute Röhrig, Michaela Heider-Kappenstein (Heider), Uwe Kaplan; vorne von links: Ulrike Freytag, Melanie Winzen, Viktoria Schirrmacher, Janette Haldenwang (Koch), Kerstin Johann (Goldbach), Petra Gruber (Steinmetzler), Susanne Birker-vom-Stein (vom Stein). „Einige kenne ich sehr gut, da ich einige Jahre später selbst in der Mannschaft gespielt habe.“

Die Anfänge und die Familie: Der Sport stand im Elternhaus der Geschwister ganz oben auf dem Programm. „Da meine Eltern im Lüttringhauser TV sehr aktiv waren, sind meine Schwester und ich praktisch in den Hallen groß geworden.“ Fast schon folgerichtig spielten beide also auch Handball. „Meine Schwester bis zur A-Jugend beim LTV. Dann wechselte sie nach Wermelskirchen.“ Vater Gustav Heider war noch sehr lange bei den Alten Herren in Lüttringhausen aktiv. Michaelas Mann Robert spielte in der 1. Mannschaft und trainierte dann Bianca Leischner: „Meine Mutter fieberte bei allen Spielen auf der Tribüne mit und hatte manchmal Schwierigkeiten, alle Termine unter einen Hut zu bekommen.“ Als Fazit stellte sie fest: „In der Familie Heider wurde Handball gelebt.“

Privat und beruflich: „Meine Schwester ist 53 Jahre alt und hat vor drei Jahren mit ihrem Mann Silberhochzeit gefeiert. Zu Familie gehören die drei nun erwachsenen Kinder Nina (25) sowie die Zwillinge Nick und Jana (21). Zwei von ihnen spielen ebenfalls Handball. Sie ist ein Familienmensch und wohnt mit unseren Eltern in einem Drei-Generationen-Haus in Lüttringhausen.“ Seit fast 35 Jahren arbeitet Michaela Heider-Kappenstein als Steuerfachwirtin im Steuerbüro „Lepperhoff, Kohl & Partner“ in Lennep.

Janette Haldenwang lotst sie nach Wermelskirchen

Wichtig sind Michaela Heider-Kappenstein Freundschaften, die sie auch noch mit ehemaligen Mitspielerinnen pflegt. Besonders mit Janette Haldenwang, mit der sie regelmäßig mit ihren Familien in Holland Urlaub macht. Diese war auch dafür verantwortlich, dass sie vom LTV nach Wermelskirchen wechselte: „Ich hatte von Uwe Kaplan den Auftrag bekommen, Michaela von unserem ambitionierten A-Jugendteam zu überzeugen und sie nach Wermelskirchen zu locken“, schrieb Haldenwang per E-Mail. Ihre Töchter Nina Kappenstein und Celine Haldenwang spielen übrigens in einem Team bei den Bergischen Panthern.

Auch Sven Lesche hat besondere Erinnerungen an die Handball-Familie aus Lüttringhausen und seine Cousine Michaela erkannt. „Ihr Mann Robert hat mich viele Jahre in Lüttringhausen trainiert. Und später haben wir uns alle noch zufällig auf Mannschaftstouren im Sauerland getroffen.“

Jörg Jaschinski steuerte per Mail bei: „Michaela hat ihre Handballgene von ihrem Vater Gustav geerbt und mit ihrem Mann Robert an ihre Tochter und Sohn weitergegeben.“

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