Judo

Es gibt auch positive Aspekte

RTV-Judoka Jasper Lefevere (l.) gewann am Samstag seine beiden Kämpfe gegen Witten.
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RTV-Judoka Jasper Lefevere (l.) gewann am Samstag seine beiden Kämpfe gegen Witten.
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Bundesligist RTV unterliegt 2:12 gegen Witten.

Von Peter Kuhlendahl

Beginnen wir mit den positiven Aspekten des letzten Auftritts des Judoteams des Remscheider TV in der Bundesliga-Saison 2022: Die Halle Neuenkamp war am Samstagnachmittag mit rund 500 Fans – der Großteil drückte aber den Gästen die Daumen – prächtig gefüllt. Und im Anschluss an den den Kampf gegen die SUA Witten feierte das Team noch in der Vereinsgaststätte des RTV den Abschluss seiner ersten erfolgreichen Saison in der höchsten nationalen Klasse.

Den Klassenerhalt hatten die Remscheider als Aufsteiger bereits längst eingetütet. Aus diesem Grund tat die zum Saisonfinale deutliche 2:12-Niederlage gegen den Gegner aus dem Ruhrgebiet auch nicht mehr weh. Zumal die Gründe dafür erneut die großen personellen Probleme waren. „Die Situation hatte sich im Vergleich zum Kampf in Bottrop sogar weiter verschlechtert“, erklärte Manager Cedric Pick. Neben den drei deutschen RTV-Judoka, die wegen der am Donnerstag beginnenden Weltmeisterschaft nicht in der 1. Liga kämpfen dürfen, musste am Samstag auch der Niederländer Jesper Smink aus dem gleichen Grund passen. Derweil gab der angeschlagene Alexander Wieczerzak erneut nach der Begrüßung seinen Kampf ab.

So blieb es Jasper Lefevere in der Klasse bis 66 Kilogramm als einzigem RTV-Athleten vorbehalten, zweimal als Sieger von der Matte zu gehen. Dies hätte gerne auch Rodel Arnolds gemacht, der sich am Samstag in seinem letzten Kampf vom Leistungssport verabschiedete. Aber in der Klasse bis 73 Kilogramm musste er sich bereits nach 20 Sekunden geschlagen geben.

Nach den Feierlichkeiten am Abend hat sich die Mannschaft nun in alle Winde zerstreut. Im Februar oder März nächsten Jahres wird man wieder zusammenkommen. Dann werden auch die bereits angekündigten zahlreichen Neuzugänge dabei sein. Die Bundesliga-Saison startet im April. Mit welchen Teams, ist allerdings noch unklar. Der TSV Hertha Walheim aus Aachen ist zwar sportlich abgestiegen, aber es ist noch nicht sicher, dass es einen Aufsteiger aus der 2. Liga geben wird.

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