Handball

Erster gegen Vorletzter: Derbyrollen sind klar verteilt

Panther-Handballerinnen beim Oberliga-Zweiten gefordert – Rade/Herbeck empfängt WTV in der Verbandsliga.

Von Ralf Paarmann

Oberliga: TV Lobberich – HSG Bergische Panther (So., 13 Uhr). Panther-Trainer Marc Egger war zuletzt sehr zufrieden. In toller Art und Weise hatte sein Team die Derbyniederlage in Witzhelden ausgebügelt und gegen Gräfrath eine überzeugende Leistung abgeliefert. Darauf soll nun aufgebaut werden. „Nur mit einer ähnlich starken Vorstellung werden wir gegen Lobberich Erfolg haben“, glaubt er. Der Gegner besitzt eine sehr homogene Mannschaft, steht laut Egger zurecht oben in der Tabelle und ist erster Verfolger des Bergischen HC. Der Fokus der Panther liegt aber weiterhin klar auf dem eigenen Spiel. „Wenn wir unsere eigenen Abläufe verbessern können, ist uns der Name des Gegners egal.“ Personell sind die Panther bis auf die beruflich verhinderte Lena Scigala in Bestbesetzung.

Verbandsliga: HSG Radevormwald/Herbeck – Wermelskirchener TV (Sa., 16.15 Uhr, Hermannstraße). Mit dem 18:17 im Spitzenspiel in Ratingen blieb die HSG weiterhin ungeschlagen und unterstrich ihre Titelambitionen. Die Mannschaft von Trainer Marcello Halbach arbeitet nun auf das Duell bei Verfolger SSG Wuppertal hin, das in der nächsten Woche steigt. Einen Ausrutscher im Derby gegen den WTV kann sich Rade/Herbeck aus diesem Grund nicht erlauben. Halbach warnt davor, den Gegner zu unterschätzen, nimmt aber die klare Favoritenrolle an: „Die Tabellensituation spricht eindeutig für uns. Wir gehen aber gut vorbereitet in die Partie.“

Ebenso deutlich ist man sich beim WTV der Außenseiterrolle bewusst. „Für eine Minimalchance müsste bei uns schon 24 Stunden die Sonne scheinen“, findet. Trainer Rudi Lichius. Allerdings gibt es bei den punktlosen Wermelskirchenerinnen derzeit eher viel Schatten. Ein Grund: Die Harmonie mit den Aushilfen aus der Zweiten stimmte zuletzt auf dem Spielfeld nicht. Diese hatten allerdings schon 60 Minuten Landesliga in den Knochen. In Rade werden die Aushilfen dagegen frisch sein. Den Druck sieht Lichius auch als Vorteil für sein Team: „Wir haben in der jetzigen Situation nichts zu verlieren, unser Gegner aber schon.“

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