Handball

Erinnerungen an die Bielerthalle sind gut

Was waren das für Momente der Glückseligkeit, als die Panther im Jahr 2017 in Opladen den Aufstieg perfekt machten. Archivfoto: Holger Battefeld
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Was waren das für Momente der Glückseligkeit, als die Panther im Jahr 2017 in Opladen den Aufstieg perfekt machten. Archivfoto: Holger Battefeld
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Bergische Panther spielen in der 3. Liga an diesem Freitag beim TuS Opladen.

Werfen wir doch einfach einen Blick auf die Tabelle der 3. Liga: Der TuS Opladen belegt mit 10:2-Punkten den dritten Rang, kassierte zuletzt bei Spitzenreiter HSG Krefeld seine erste Saisonniederlage. Die Bergischen Panther stehen auf Platz fünf – mit 8:4-Zählern. Wenn nun beide Mannschaften an diesem Freitag um 20 Uhr in der Bielertsporthalle (Wiembachallee 13, 51379 Leverkusen) aufeinandertreffen, kann man mit Fug und Recht von einem Spitzenspiel sprechen. Gerne auch von einem Verfolgerduell. Wie auch immer man den Nachbarschaftskampf titulieren mag – es wird heiß und hoch hergehen.

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass beide Mannschaften am Freitagabend feiern wollen. Voraussichtlich so gegen 21.30 Uhr. Direkt nach dem Derbysieg. Sie werden alles dafür tun, dieses Gefühl ausgiebig auskosten zu können. Nur: Wer ist Favorit? Wer hat die besseren Chancen? Nimmt man die Aussage von Panther-Trainer Marcel Mutz als Maßstab der Einschätzung, ist die Partie völlig offen: „Die Tagesform wird entscheiden.“

„Galligkeit und Leichtigkeit waren wieder da!“

Marcel Mutz, Panther-Trainer

Sein Team ist personell vielleicht einen Tick besser besetzt. Dafür ist Opladen gerade in eigener Halle sehr stark, lebt von der Emotionalität in dem kleinen Hexenkessel. Dort mussten in dieser Spielzeit schon die Menden Sauerland Wölfe, Gensungen/Felsberg und Longerich dran glauben. Jetzt auch die Panther? Die haben mit dem Sieg gegen Baunatal neues Selbstvertrauen getankt. „In der zweiten Halbzeit haben wir wie entfesselt gespielt“, sagt Mutz. „Da waren Leichtigkeit und Galligkeit wieder da.“

Tugenden, die man als Grundlage auch für den nächsten Erfolg dringend braucht. In Verbindung mit einem kühlen Kopf. Gerade die Hektik, die enge Halle, die lautstarke Einflussnahme von der Tribüne – von all dem darf man sich nicht beeinflussen lassen. Weshalb Mutz sich auch festlegt: „Wir müssen auf uns gucken und das abrufen, was wir können. Qualität haben wir genug.“ Also wird man den Opladenern nicht den kleinen Finger anbieten, damit diese nicht die ganze Hand schnappen.

An die Bielerthalle hat man beste Erinnerungen bei den Panthern. Dort gelang am 1. April 2017 mit einem 28:25-Sieg der Aufstieg in die 3. Liga. Ein großer Moment der Vereinsgeschichte, den niemand vergessen wird. Schon gar nicht diejenigen, die damals dabei waren. Man kann ja mal einen Justus Ueberholz, einen Max Conzen, einen Robin Eigenbrod oder einen Simon Wolter fragen, wie es sich anfühlt, dort Großes zu schaffen.

An diesem Freitag geht es „nur“ um Punkte, nicht um den Aufstieg. Minder spannend und dramatisch wird es trotzdem nicht werden. Nach jetzigen Stand sind die Panther komplett, auch wenn Henning Padeken ein wenig verschnupft war. Auch Mutz selbst hat Erkältungssymptome. Aber für Opladen? Da beißen alle auf die Zähne. Und für das Wiedersehen mit einigen alten Bekannten. Rechtsaußen Max Adams hat vor gar nicht allzu langer Zeit für die Panther gespielt, Trainer Fabrice Voigt hat eine Hilgener Vergangenheit. Das ist allerdings schon ein paar Tage her. Die Sonnenberg-Brüder Johannes und Markus waren einst für den TuS Wermelskirchen am Ball, Nils Thorben Schmidt hat das Tor der HGR gehütet.

Gut zu wissen

Wichtiger Hinweis für alle, die ihren Nachwuchs mit zum Spiel nehmen wollen: Wegen der Herbstferien fallen auch alle Kinder und Jugendliche unter die 3G-Regel und müssen ein negatives Testergebnis vorweisen (Schnelltest: 24 Std., PCR: 48 Std.).

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