Handball

Das Erfolgsduo bleibt den Bergstädtern weiter treu

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So wird es auch in der neuen Saison bei Rade/Herbeck sein: Co-Trainer Frank Alsdorf hat von der Bank alles im Blick, Spielertrainer Roman Warland ist auf der Platte am Ball.
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Handball-Landesliga: Roman Warland und Frank Alsdorf haben bei der HSG Rade/Herbeck verlängert.

Von Peter Kuhlendahl

Das aktuelle Erfolgsduo geht mit den Bergstädtern in die nächste Runde. Roman Warland und Frank Alsdorf bleiben der HSG Radevormwald/Herbeck auch in der neuen Saison als Spielertrainer beziehungsweise Co-Trainer erhalten.

Co-Trainer Frank Alsdorf

„Sie haben ihre Verträge unabhängig von der Liga, in der wir in der kommenden Saison spielen, um ein weiteres Jahr verlängert“, verkündet ein erfreuter HSG-Vorsitzender Jörg Henseler.

Damit haben die Verantwortlichen in der Bergstadt eine Baustelle vom Tisch. Was bleibt, ist eben die Unsicherheit, wie es mit der aktuellen Saison weitergeht. „Seitens des Handball-Verbandes Niederrhein gibt es da noch keine Informationen“, sagt Henseler, der dafür durchaus auch Verständnis hat, da es aus Richtung der Politik noch keine klaren Signale gibt, wann und in welchem Umfang mit Lockerungen zu rechnen ist.

Dass beispielsweise in Westfalen die Saison bereits abgebrochen worden ist, sei kein Beispiel für den Niederrhein. „Im letzten Sommer sind unsere Funktionäre arg dafür kritisiert worden, dass sie den Saisonstart so früh festgelegt hatten. Dadurch haben wir aber wesentlich mehr Meisterschaftsspiele als die Nachbarn absolvieren können“, betont Henseler.

Der HSG-Boss hofft weiter auf eine sportliche Entscheidung

Laut der novellierten Spielordnung muss die Hinrunde absolviert sein, um zu einer sportlichen Wertung zu kommen. Bedeutet für die Landesliga, dass jedes Team 14 Mal angetreten sein muss. Sechs Mal waren die Rader bisher im Einsatz. „Ich sehe noch eine gute Chance, dass wir die restlichen acht Partien bis Ende Juni noch über die Bühne bekommen“, sagt der HSG-Vorsitzende.

Falls nicht, hofft Jörg Henseler, dass die Funktionäre einen Plan B oder C in der Schublade haben. „Wichtig ist einfach, dass es eine sportliche Entscheidung gibt, alles andere wäre natürlich fatal“, erklärt der HSG-Boss, der deshalb hofft, dass – wie in Westfalen bereits verkündet – es zumindest eine Aufstiegsrunde geben würde.

Zumal die Radevormwalder gebrannte Kinder sind. Im letzten Frühjahr war die Saison abgebrochen worden. Dann wurde der aktuelle Tabellenstand und eine Koeffizienten-Regel herangezogen, um den Aufsteiger zu ermitteln. Die HSG, die eigentlich alle auf der Rechnung hatten, blieb knapp auf der Strecke. Nach sechs Siegen aus sechs Spielen sind sie auch aktuell der Topfavorit.

Diese Situation führt auch dazu, dass die weiteren Personalplanungen von einer gewissen Unsicherheit begleitet werden. Allerdings wird das Team wohl bis auf wenige Ausnahmen komplett zusammenbleiben. „Bei ein oder zwei Spielern hängt es einzig noch von beruflichen Dingen ab“, sagt Henseler. Falls der Aufstieg in die Verbandsliga klappt, würde man dann noch punktuell nachlegen.

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