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EM-Quali: Linden und Co. müssen nachsitzen

Mike Linden will es mit Deutschland zur EM schaffen. Foto: DFB
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Mike Linden will es mit Deutschland zur EM schaffen.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Lenneper E-Sportler hofft.

Er wusste, dass es ein schwieriger Spagat werden würde. Insofern war Mike Linden auch nicht gänzlich überrascht, dass es mit der direkten Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft der E-Sportler, die die UEFA im zweiten Jahr in Folge und diesmal parallel zum „richtigen“ Turnier austrägt, nicht klappt. Der Lenneper, der beim Spiel Pro Evolution Soccer zu den bundesweit Besten gehört und so zum Nationalspieler wurde, muss mit Deutschland nachsitzen und in den Play-offs ab dem 10. Mai um die EM-Teilnahme kämpfen.

Auf Vereinsebene spielt Linden weiterhin im Trikot des FC Schalke 04 und tritt für Königsblau in der „efootballpro“-Liga an. „Dort spielen wir im Modus Drei-gegen-Drei“, erzählt er. Außerdem sei dort die Passstufe, also die Grundeinstellung der Pässe, festgelegt. In der EM-Quali, an der alle 55 Mitgliedsverbände der UEFA teilnehmen, ist beides anders. Dort wird im Eins-gegen-Eins und bei frei wählbarer Passstufe gespielt. Und weil eben die Länderspiele genau zwischen zwei Ligaspieltagen lagen, „blieb wenig Zeit zur Vorbereitung“, sagt der 32-Jährige.

Linden und seine Teamkollegen Payam Zeinali und Mehrab Esmailian, die das DFB-Team bilden, bekamen es in der Gruppe mit Bulgarien, Polen, Lettland und Kasachstan zu tun. Nach Hin- und Rückspiel standen für sie 18 Punkte zu Buche – exakt wie beim härtesten Konkurrenten Polen. Da dieser aber ein um zwei Treffer besseres Torverhältnis hatte, gingen die Deutschen erst mal leer aus. „Relativ bitter“, kommentierte Linden.

Die Tabellenzweiten der zehn Quali-Gruppen kämpfen nun in den Play-offs um sechs weitere Tickets. In Gruppe A wird Deutschland auf Albanien, Luxemburg, Niederlande und Russland treffen und muss mindestens zwei Teams hinter sich lassen. „Da sind starke Gegner bei“, sagt Mike Linden, „aber wir sollten uns dennoch qualifizieren.“ Die EM-Endrunde wird dann am 9. und 10. Juli ausgetragen.

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