Sportlicher Adventskalender

Es ist eine Hommage an seinen Bruder

Frei am Kreis, drin ist der Ball: Dominic Luciano. Archiv-Foto: AE
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Frei am Kreis, drin ist der Ball: Dominic Luciano.
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14. RGA-Türchen: Handballer Dominic Luciano.

Von Andreas Dach

So richtig viele Möglichkeiten hatte Dominic Luciano noch nicht, seine Nummer 14 auf dem Trikot der HG Remscheid zu präsentieren. Der Handball-Regionalligist hat in dieser Spielzeit erst drei Partien absolviert. Die Neuerwerbung hat als Abwehrspezialist und gewiefter Kreisläufer einiges dazu beigetragen, dass 6:0-Punkte auf dem Konto der HGR stehen. Indes: Seit dem 27:25-Sieg gegen den TV Korschenbroich am 3. Oktober konnten die Remscheider ihren tollen Saisonstart nicht veredeln. Und das Trikot mit der 14 liegt im Schrank. Eben das des Zwei-Meter-Mannes.

„Wir stehen zurecht da oben“, findet Luciano, der mit seiner Lebensgefährtin in Leverkusen wohnt, in Kürze nach Leichlingen zieht und im März erstmals Vater wird. „Trotz der vielen neuen Leute haben wir uns als Team sehr schnell gefunden. Mein Kompliment geht an Trainer und Offizielle, die eine gute Mischung von Spielern zusammengestellt haben.“

Einer der Neuen ist er: körperlich robust, erfahren, mit gutem Auge versehen – kurz: ein feiner Handballer. Und einer mit einem großen Herz. Zumindest dann, wenn die Rede auf seinen Bruder Marco kommt. Der ist fünf Jahre älter und trainiert erfolgreich die 2. Mannschaft der HSG Gevelsberg-Silschede. Dass Dominic Luciano großen Wert auf die Nummer 14 auf seiner Sportkleidung legt, steht in engem Zusammenhang mit seinem Bruder. „Es ist so eine Art Hommage an ihn“, sagt der HGR-Kreisläufer. Marco sei gleichzeitig sein bester Freund, und man habe täglich Kontakt, auch wenn zwischen den Wohnorten 45 Kilometer Differenz liegen würden.

Einst, zu gemeinsamen Anfangszeiten in ihrem Heimatverein Gevelsberg, habe sein Bruder immer die 14 getragen. Später dann habe er selbst sich diese beiden Zahlen geangelt. So trug er sie beispielsweise über Jahre in Schalksmühle. Jetzt auch in Remscheid. Er gibt lächelnd zu: „Es hat mir meinen Wechsel zur HGR erleichtert, dass man meiner Bitte um die Nummer 14 entsprochen hat.“

Er hofft, dass die Saison „im März/April doch noch weitergeht“. Genauer formuliert: „Es wird Zeit, die klebrige Kugel mal wieder in die Hand nehmen zu können.“ Und dabei die 14 zu zeigen . . .

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