Fußball

Ein Duo wird den SC Ayyildiz verstärken

Willkommen zurück: Geschäftsführer Bülent Atsan (r.) kennt Bedri Mehmeti noch von einem früheren Engagement beim SCA. Foto:
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Willkommen zurück: Geschäftsführer Bülent Atsan (r.) kennt Bedri Mehmeti noch von einem früheren Engagement beim SCA.
  • Andreas Dach
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Fußball: Mehmeti und Türkmen kommen

Kleckern? Das ist in dieser Weihnachtspause nicht die Devise des SC Ayyildiz. Man klotzt lieber. Zwei Neuzugänge hatte der in Abstiegsgefahr geratene Fußball-Bezirksligist mit Dogukan Karakaya (zuletzt ohne Verein) und Marc Ostermann vom SC Herne 70 bereits getätigt. Um nun noch einmal, zum Teil durchaus spektakulär, nachzulegen. Bedri Mehmeti und Hakan Türkmen haben ihre Zusage gegeben und dürften den SCA prägnant verstärken. Während Erstgenannter gerade erst den Landesligisten SV 09/35 Wermelskirchen verlassen hat, wo er aus seiner Sicht zu wenige Einsatzzeiten hatte, kommt Türkmen vom Ayyildiz-Ligarivalen SSV Bergisch Born. Was dessen Beweggründe für den Winterwechsel sind, lässt sich nur mutmaßen. Möglicherweise hat die Rückkehr von Ruben Schmitz-Heinen, der sich aus Cronenberg wieder seinem Ex-Club anschließt, den Ausschlag gegeben. Er dürfte bei den Bornern im Mittelfeld gesetzt sein. Dort also, wo sich auch Türkmen am liebsten tummelt.

Ayyildiz-Trainer Erdal Demir ist happy über die Transfers, sagt: „Die Hinrunde ist bei uns katastrophal gelaufen. Deshalb mussten wir etwas tun.“ Vor allem dem Vereinsvorstand ist er dankbar: „Er hat seine Hausaufgaben großartig erledigt.“ Auf welchen Positionen das Duo eingesetzt wird, will man noch in Ruhe besprechen. Nicht ausgeschlossen, dass Mehmeti in der Innenverteidigung oder auf der Sechs spielt. Demir: „Wir müssen auf jeden Fall unsere Defensive stabilisieren.“ Türkmen gilt als ballsicherer Ankurbler im Mittelfeld. Zusammengesetzt wird das Puzzle, wenn die Vorbereitung am 24. Januar beginnt.

Große Stücke hält man auch auf Marc Ostermann, der aus der Bezirksliga Westfalen kommt und an dem man schon in der vergangenen Saison dran war. Demir: „Er hat immer seine Buden gemacht.“

Eine betrübliche Nachricht gibt es aber auch. Onur Topal ist Sportinvalide und muss seine Laufbahn vorzeitig beenden. Der Torhüter hatte sich beim ersten Meisterschaftsspiel der Saison gegen Mettmann eine Knieverletzung zugezogen. Mit, wie man inzwischen weiß, nachhaltigen Folgen. „Er darf nicht mehr spielen“, berichtet Demir. Die gesamte Zeit über hatte sich Topal über die Runden gequält, hatte häufig unter Schmerzen gespielt. Der Schlussmann wird die Entwicklung des Clubs weiter begleiten, aber eben nicht mehr im Kasten.

Und wer steht am 6. März im Tor, wenn die Rückrunde mit der Partie in Mettmann beginnt? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Torhüter-Oldie Michael Röttgen oder der talentierte Neuzugang Talha Sarikaya, der zuletzt ohne Verein war und schon beim Hastener TV gespielt hat.

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