Fußball-Bezirksliga

Dustin Najdanovic überragt beim Strafstoß-Festival

Dustin Najdanovic glänzte beim Sieg des DTV. Foto: Teinovic
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Dustin Najdanovic glänzte beim Sieg des DTV.

DTV siegt, Born verliert, Auswärtsremis für Rade und Marathon.

Von Fabian Herzog und Peter Brinkmann

Dabringhauser TV – SC Unterbach 5:0 (3:0). Was sich nach einem lockeren Kantersieg anhört, war laut DTV-Coach Marco Menge zunächst einmal ein hartes Stück Arbeit. Denn die Gäste begannen stark und verschossen einen Foulelfmeter, Keeper Hannes Barth bewahrte sein Team mit seiner Parade vor dem Rückstand (10.). Die Strafstöße gelangen aufseiten der Gastgeber besser, denn Pascal Schmid verwandelte gleich zweimal (18./44.). Das 2:0 erzielte Dustin Najdanovic (22.), der zudem beide Foulelfmeter herausgeholt hatte. Michael Kluft (46.) und Cedric Haldenwang (74.) erhöhten nach dem Wechsel gegen Unterbacher, die sich durch eine rote und eine gelb-rote Karte nach Meckern gleich doppelt schwächten (69.). „Dustin Najdanovic, der auch den fünften Treffer vorbereitet hat, war überragend“, bilanzierte Menge zufrieden.

SC Sonnborn – SSV Bergisch Born 1:0 (1:0). Viel unnötiger, als es die Borner in Wuppertal fertigbrachten, kann man kaum verlieren. „Ich kann es nicht fassen“, rang SSV-Trainer Sascha Odina nach Worten. Seine Mannschaft hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und gerade in der Anfangsphase fast Torchancen im Minutentakt. Allein im Abschluss mangelte es. Emre Circir hatte zweimal das 1:0 auf dem Fuß, dazu Dennis Rauchhaus und Leo di Donato. Dafür gab´s die Quittung sechs Minuten vor der Pause, als die Sonnborner mit der ersten und quasi im Endeffekt einzigen Möglichkeit von einer schlechten Kommunikation zwischen Hakan Sagmak und Keeper Gian-Luca Musset profitierten. Was sich die Gäste zudem vorwerfen lassen müssen: Je länger das Spiel dauerte, desto unkontrollierter spielten sie im letzten Drittel.

SV Union Velbert – SC 08 Radevormwald 0:0. Zwei Szenen ärgerten Zdenko Kosanovic maßlos. Erst zählte kurz vor der Pause ein Tor vor Philipp Andreas nicht, dann hätte es im zweiten Durchgang durchaus Handelfmeter für die Gäste geben können. „Das hat kein Mensch verstanden“, kommentierte der Nullacht-Trainer den nicht zählenden Treffer. Weil die Velberter aber auch einige Chancen hatten, waren die Rader mit dem einen Punkt nicht gänzlich unzufrieden.

SC Frintrop 05/21 – VfB Marathon 2:2 (1:1). Weil Daniel Lopez Aragon mit der letzten Aktion einen Handelfmeter verwandelte, kehrten die Remscheider zumindest mit einem Punkt ins Bergische zurück und verhinderten so den Supergau. Denn eigentlich hatten sie Chancen en masse. „Diesbezüglich sind wir wieder in alte Muster verfallen“, konstatierte Co-Trainer Patrick Koschella enttäuscht. Als Krönung setzte Patrick Sadowski einen Foulelfmeter an den Pfosten (35.). Zuvor hatten die Essener einen Fehler von Erik August zum 1:0 (11.) genutzt und Daniel Lopez per Fernschuss ausgeglichen (22.). Als Frintrop auf 2:1 stellte (85.), drohte dem VfB, für den Marco Forte die Latte getroffen hatte (60.), sogar eine Niederlage. Immerhin die konnten die Remscheider verhindern.

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