Fußball

Duran Ilbasmis – so tickt der neue Co-Trainer des SV 09/35

Er freut sich aufs Eifgen, und im Eifgen freut man sich auf ihn: Duran Ilbasmis. Foto: SSV
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Er freut sich aufs Eifgen, und im Eifgen freut man sich auf ihn: Duran Ilbasmis.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Fußball: Seine aktive Karriere musste der Remscheider verletzungsbedingt relativ früh beenden.

Er nimmt seine Arbeit als neuer Co-Trainer des SV 09/35 Wermelskirchen erst im Sommer auf. Trotzdem ist die Vorfreude bei Duran Ilbasmis schon jetzt riesig. „Ich habe jede Woche telefonisch Kontakt zu Sebastian Pichura“, sagt der fußballverrückte Remscheider, der kürzlich 31 Jahre alt geworden ist.

Mit dem Chefcoach will und soll Ilbasmis, den alle Duri nennen, ein erfolgreiches Gespann im Eifgen bilden. Er musste nicht lange überlegen, als das Angebot bei ihm einging: „Ich habe zwei Nächte drüber geschlafen und dann zugesagt.“ Schließlich sei es für ihn „schmeichelhaft“, für den Fußball-Landesligisten tätig sein zu dürfen.

Als Spieler bringt Duran Ilbasmis reichlich Erfahrung mit. Schon im Alter von gerade mal drei Jahren jagte er bei TuRa Remscheid-Süd als Bambini dem Leder hinterher: „Mein Onkel war mein erster Trainer.“ Es folgten im Jugendbereich die Stationen beim FC Remscheid und bei der SG Hackenberg. Vor allem bei den Schwarz-Gelben hatte er eine tolle Zeit, spielte mit Leuten wie Emre Circir und Daniel Uthmann in der Niederrheinliga. Überwiegend wurde er in der Offensive eingesetzt.

Das sollte sich im Seniorenbereich ändern, wo er bei Türkgücü, Türkiyemspor, Ülküspor und dem SSV Bergisch Born II bis auf die Sechserposition im defensiven Mittelfeld zurückrückte. „Ich bin als Fußballer eher so der Malocher gewesen und habe mich gerne für meine Mitspieler eingesetzt“, sagt der Fachlagerist, der beruflich bei Oerlikon Barmag in Lennep tätig ist.

Ein Knorpelschaden beendet seine Laufbahn vorzeitig

Als das linke Knie zunehmend Probleme machte (Knorpelschaden), folgte er dem Rat seines Mediziners, die Laufbahn zu beenden. Stattdessen stieg er ins Trainergeschäft ein und arbeitete bei den A-Junioren des SSV Bergisch Born Tim Janowski zu. In einer ähnlichen Konstellation also, wie das jetzt beim SV 09/35 Wermelskirchen der Fall sein wird.

Dort will er mit Fachwissen, Loyalität und Zuverlässigkeit auf sich aufmerksam machen. Eben genau so, wie sich Sebastian Pichura das erhofft hat, als er mit Ilbasmis vor einigen Wochen in Kontakt getreten ist. Er braucht Entlastung bei der Trainingsarbeit. Dass der Neue einige Spieler des SV 09/35 – wie Umut Demir und Eren Eryürük – bereits kennt, dürfte nicht nachteilig für seinen Einstieg im Sommer sein. Inwiefern er mit seinem Faible für Borussia Dortmund und Besiktas Istanbul im Eifgen offene Türen einrennt, muss man erst mal abwarten . . .

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