Wer erkennt wen?

Dirk Spiegelhauer lebt den Fußball

Dirk Spiegelhauer, wie er leibt und lebt – immer mit großem Engagement bei der Sache. Hier als Motivator im Jahr 2003. Foto: RGA-Archiv
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Dirk Spiegelhauer, wie er leibt und lebt – immer mit großem Engagement bei der Sache. Hier als Motivator im Jahr 2003.
  • Andreas Dach
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RGA-Serie: Diesmal galt es, den Kreis-Schiedsrichter-Obmann zu erkennen

Was für ein Foto, was für eine Erinnerung. Bei unserem Griff ins Archiv haben wir einen Volltreffer gelandet, wie eine Vielzahl von Reaktionen verdeutlicht. In unserer historischen Suchbildserie „Wer erkennt wen“ ging es diesmal in erster Linie um Dirk Spiegelhauer. Diesen fußballverrückten Wermelskirchener, der seit vielen Jahren als Chef der Schiedsrichter im Kreis Remscheid fungiert.

Der Schnappschuss, welcher ihn gestenreich zeigte, ist im Jahr 2003 in einer Kabine der Sporthalle Hermannstraße entstanden. Dort, in Radevormwald, fand das Schiri-Masters statt, bei welchem die Remscheider trotz der Motivationskünste ihres Bosses das Endspiel knapp verpassten. Der Stimmung schien das, zumindest bei einem Teil der Mannschaft, nichts anzuhaben. Neben Spiegelhauer von links zu sehen: José-Ramon Florez, Christian Blasius, Marin Bilusic, Ugur Oaymirza, Özgür Akyazi, Fatih Agirman und Hüseyin Kilic. „Für mich persönlich waren das die schönsten Zeiten in der Schiedsrichter-Mannschaft“, erinnerte sich Christian Blasius.

„Mit seinem Einsatz für die Schiedsrichter-Vereinigung ist er ein Gewinn.“

Marvin Szlapa, Fußball-Schiri

Viele lobende Worte für Spiegelhauer fand Marvin Szlapa: „Mit seinem Einsatz für die Schiedsrichter-Vereinigung ist er ein Gewinn.“ Er sei schon seit Szlapas kompletter Schiri-Zeit der verantwortliche Obmann: „Dirk hat einen Anteil an meinem Werdegang.“ Zu Szlapas Oberligadebüt im Sommer 2019 sei Spiegelhauer gemeinsam mit Himmet Ertürk angereist, um ihn zu unterstützen. Weihnachtsfeier, Sommerfest, Fußballturnier, Ausflüge – der Kreis-Schiedsrichter-Obmann engagiere sich neben dem rein fußballerischen Bereich auch für viele Treffs drumherum. Szlapa: „Trotz der Videokonferenzen bin ich froh, wenn wir endlich wieder richtig zusammenkommen können.“

Schiri-Kollege Mohamed Bahaddou beschrieb Spiegelhauer als jemanden, „der den Fußball lebt. Er bringt sich mit großem Herz ein.“ Der Wermelskirchener sei verheiratet, Vater einer Tochter und auch schon Opa. Beruflich sei er Versandleiter in den Alexanderwerken.

Dirk Spiegelhauer heute – kaum verändert.

Weitere Details zum Privatleben des diesmal Gesuchten brachte Jürgen Jäger ein: „Eins seiner Hobbys gehört gemeinsam mit seiner Frau dem Tanzsport. Ferner begibt er sich gerne auf Reisen in ferne Länder.“ Mit Florez und Blasius erkannte Jäger noch zwei weitere Personen auf dem Foto. Letzteren habe man aufgrund seiner Spielweise „weißer Brasilianer genannt.“

Nicht als Schiri, sondern aus dem persönlichen Bereich ist Spiegelhauer der Anruferin Gabi Münn bekannt. Sie sagte: „Er ist der Ehemann meiner ehemaligen Arbeitskollegin und sehr nett. Allerdings ist mir seine Frau besser bekannt.“

Dass Vincenzo Tarantino einen großen Teil der abgebildeten Personen namentlich benennen konnte, verwundert nicht – auch er ist Schiedsrichter. Er schrieb: „Ich habe selbst jahrelang in der Mannschaft mitgewirkt. Früher haben wir jeden Montag auf dem Nebenplatz des Röntgen-Stadions ein Freundschaftsspiel gegen ein anderes Team ausgetragen.“ Schließlich steuerte Georg Menzel bei, dass die Schiri-Mannschaft beim Masters im Laufe der Jahre sehr erfolgreich gewesen sei. Stimmt: Insgesamt hat sie viermal den Titel gewonnen. Was unter anderem mit Spiegelhauers großem Einsatz zu tun hatte.

Wer erkennt wen

In unserer Serie veröffentlichen wir Mannschaftsfotos, welche mindestens zehn Jahre alt sein müssen und Teams aus unserem Verbreitungsgebiet zeigen. Mögen Sie uns eins aus Ihrem persönlichen Archiv zur Verfügung stellen? Dann schicken Sie doch gerne eine Mail mit ergänzenden Infos an:

lokalsport@rga-online de

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