Die Woche im Sport

Stadt Wermelskirchen geht als gutes Beispiel voran

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Sportler unter freiem Himmel können endlich wieder trainieren. Aktive dürfen in den kommenden Wochen nicht ausgebremst werden.

Von Peter Kuhlendahl

Ende Mai, Anfang Juni werfen Fußballer und Handballer ihre Sportgeräte erleichtert in die Ecke. Die Meisterschaftsrunden sind beendet. Bei den einen überwiegt der Frust, wenn sie Abstiege hinnehmen müssen oder Ziele nicht geschafft haben. Die anderen haben die ersten Feierlichkeiten bei Aufstiegen oder dem angestrebten Klassenerhalt hinter sich.

Doch besonders die Misserfolge werden dann ganz schnell vergessen, wenn die traditionellen Mannschaftstouren auf dem Programm stehen. Der Klassiker ist der Flug nach Mallorca. Aber auch viele andere Reiseziele gibt es mittlerweile, wo einzig der Spaß im Vordergrund steht.

Seit 2020 ist alles anders. Keine Meisterschaftsrunden, kaum sportliche Entscheidungen, keine Abschlussfahrten, keine Partys. Die Aktiven schieben wegen des sportlichen Lockdowns großen Frust.

Seit einigen Tagen erfreuen sich aber zumindest die Sportlerinnen und Sportler, die unter freiem Himmel aktiv sind, an den Dingen, die ihnen normalerweise in dieser Zeit verhasst sind: Sie können trainieren. Selbst in Remscheid, wo die Inzidenzzahlen es auch endlich wieder zulassen.

Dabei ist die Motivation unglaublich groß. Ohne dass es aktuell ein festes Ziel gibt. Dass der Fußball-Verband Niederrhein zum Beispiel den 22. August als Start für die Saison ins Auge genommen hat, ist ein Datum. Nicht mehr und nicht weniger.

Wichtig ist jetzt einfach, dass die Aktiven in den kommenden Wochen nicht wieder in ihrem Eifer ausgebremst werden. Die Sommerferien stehen vor der Türe. Bedeutet, dass die Sporthallen geschlossen werden. Dass es auch anders geht, beweist nun die Stadt Wermelskirchen. Die hat in dieser Woche erklärt, dass sie darauf verzichten wird, die Sporthallen zu schließen. Der anlaufende Sportbetrieb soll nicht unterbrochen werden. Eine Entscheidung, die man nur begrüßen kann. Hoffentlich nehmen sich auch andere Städte und Kommunen daran ein Beispiel. Ganz im Sinne der gebeutelten Sportler.

TOP In Wuppertal dürfen an diesem Samstag wieder 500 Fans im Stadion dabei sein, wenn die WSV-Fußballer die U23 des BVB empfangen.

FLOP Dieser Traum ist am Freitagabend in Gummerbach geplatzt. Der Inzidenzwert rutschte an einem Tag knapp über 50. Keine Fans beim Spiel in der 2. Handball-Bundesliga erlaubt.

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