Die Woche im Remscheider Sport

Nutzt solche Gelegenheiten, die zu Herzen gehen

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Ehemaligen-Treffen schüren Verbundenheit, findet RGA-Sportredakteur Andreas Dach. Einige Vereine machen es vor. Auch in dieser Woche gab es wieder Ereignisse, die uns alle daran erinnern, dass wir wichtige Begegnungen nicht verschieben sollten.

Kommentar von Andreas Dach

Remscheid. Wie sehr wir diese nostalgisch anmutenden Zusammenkünfte mögen. Gibt es Schöneres, als in Erinnerungen zu schwelgen? Gemeinsame Erlebnisse im Sport ins Gedächtnis zu rufen? Kürzlich erst haben sich die Fußball-Oldies des VfB im „Miro“ getroffen und dort gescherzt, gelacht, gegessen, getrunken. Noch Tage später haben die Berghaus´, Britzes, Schlächters und wie sie alle heißen in ihrer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe geschwärmt, wie schön es gewesen ist, und sich geschworen, sich schon bald wiederzusehen. Klasse!

In diesen Tagen nun hat es auf dem Neuenhof eine ähnliche Zusammenkunft gegeben. Ebenfalls sehr herzlich. Das Meisterteam der TS Struck aus dem Jahr 1991 war der Einladung des 2. Vorsitzenden Matthias Vierke gefolgt und wurde mit Grillwürstchen, Bier und tollen Erinnerungen belohnt. Dazu gab es eine launige Ansprache von Hans-Jörg Wolschon und ein paar kleinere „Spielzüge“ auf dem Rasen.

Sie möchten ein paar Namen lesen, wer alles auf dem Neuenhof dabei war? Sehr gerne: Michael Scharf, Jan und Alex van Zanten, Christian Zadow, „Eule“ Zimmermann, „Menne“ Beinersdorf, Jörg Güntsch, Peter Doerks, Gerd Zwanzig, Dirk Kilimann, Markus Dudde, Stefan Gillich und Kai Garschagen. Arnd Feldmann schickte Grüße aus Würselen. Allesamt richtig starke Jungs, die viel zum guten Ruf des Remscheider Fußballs beigetragen haben. Gerne hätten wir auch dort zu einem Kaltgetränk vorbeigeschaut. Doch es passte zeitlich nicht.

Unser Appell an die Vereine lautet: Nutzt solche Gelegenheiten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu Herzen gehen werden. Auch die WTV-Handball-Abteilung ist auf das Boot der Reminiszenzen aufgesprungen und wird am 23. Oktober am Schwanen das Wiedersehen mit Größen der 90er-Jahre feiern. Erst in Form eines Spielchens gegen die aktuelle Erste. Dann am Zapfhahn.

Man weiß nie, wann und ob man sich sonst noch einmal wiedersieht. Die Erfahrung musste gerade die SG Hackenberg machen. Mit Rainer Donschachner ist vor einer Woche ein guter Freund des VfL Pirna-Copitz gestorben. Des Clubs, zu welchem die SGH in vielen Jahren des Pfingstturniers eine enge Beziehung aufgebaut hat. Donschachner war ein Urgestein. Ein Netter. Einer, dem die fußballsportliche Entwicklung in Remscheids Partnerstadt und der regelmäßige Kontakt zu den Gelb-Schwarzen am Herzen lag. Er wird fehlen. Deshalb noch einmal: Was du heute kannst besorgen . . .

TOP: Jörg Föste vom Bergischen HC soll Vize des DHB werden.

FLOP: Unglaubliche Krankenakte der Panther-Handballer.

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