Die Woche im Sport in Remscheid

Das sollte jetzt aber der letzte Wechselnachschlag sein

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Die Geschichte der Wechsel innerhalb eines Fußballspiels werden erhöht. Wieso es im Amateurbereich auch Wiedereinwechslungen geben muss, beleuchtet RGA-Sportredakteur Peter Kuhlendahl im Wochenkommentar.

Remscheid. Als der Fußball-Weltverband Mitte der 1990er-Jahre die Anzahl der erlaubten Auswechslungen von zwei auf drei erhöhte, war dies eine kleine Revolution. Fast 30 Jahre, erst ab der Saison 1968/69 durfte überhaupt gewechselt werden, galt die alte Regelung. Weitere 20 Jahre später gab es die nächste Änderung. Ab der Saison 2016/17 durfte in der Verlängerung der Pokalwettbewerbe zum vierten Mal gewechselt werden. Als uns 2020 dann die Corona-Pandemie heimsuchte, reagierten die Funktionäre auf die engen Spielpläne und kürzeren Erholungszeiten und erhöhten das Kontingent in der Bundesliga auf fünf Wechsel in drei Unterbrechungen sowie in der Halbzeitpause. Im Amateurbereich durfte vier Mal getauscht werden.

Wenn in zwei Wochen der Startschuss in die Saison 2021/22 fällt, gibt es für die Teams im Fußballverband Niederrhein noch mal einen Nachschlag. So hat der Westdeutsche Fußballverband die Möglichkeit eingeräumt, die Wechselmöglichkeit im Senioren-Spielbetrieb der Frauen und Männer von vier auf fünf zu erhöhen. Dies sei auf Wunsch und in Absprache mit den Vereinen erfolgt. Während Funktionäre in Westfalen und am Mittelrhein noch zögern haben die Verantwortlichen des Niederrheins die Empfehlung sofort umgesetzt.

In den Bezirks- und Kreisligen A der Frauen sowie der Kreisliga C bei den Herren sind darüber hinaus sogar Wiedereinwechslungen von Spielerinnen und Spielern möglich. Damit wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die Teams oft kaum mehr als 13 oder 14 Aktive zusammenbekommen.

Die Funktionäre haben angesichts der Pandemie schnell reagiert. Damit sollte jetzt aber auch gut sein. Sonst verlieren alle sehr schnell den Überblick. Insbesondere dann, wenn auch im Seniorenbereich Wiedereinwechslungen möglich sein sollten. So würden die taktischen Möglichkeiten zwar vergrößert. Doch irgendein kluger Kopf hat mal gesagt, Fußball wäre so beliebt, weil das Spiel leicht zu verstehen sei. Dies soll so bleiben.

TOP in dieser Woche: Die vielen fleißigen Helfer, die am Mittwochabend im Röntgen-Stadion dafür sorgten, dass das Benefizspiel des FC Remscheid gegen U23 von Borussia Mönchengladbach so reibungslos über die Bühne ging.

FLOP in dieser Woche: An der Kasse vor dem Benefizspiel freien Eintritt einzufordern, da man Schiedsrichter sei.

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