Handball

Die Panther wollen wieder zubeißen

Auch Panther-Spieler Henrik Heider wird sich am Freitagabend im Angriff wieder mächtig ins Zeug legen. Foto: Doro Siewert
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Auch Panther-Spieler Henrik Heider wird sich am Freitagabend im Angriff wieder mächtig ins Zeug legen.
  • Peter Kuhlendahl
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Drittligist empfängt an diesem Freitag TuSEM Essen II – HGR in der Regionalliga in Ratingen.

3. Liga: Bergische Panther – TuSEM Essen II (Fr., 20 Uhr, Max-Siebold-Halle). Aus 0:3 mach‘ 3:3. Die Panther haben den Bock mal so richtig umgestoßen. Nach drei Niederlagen in Folge haben sie aktuell die letzten drei Spiele für sich entscheiden können. Und in den letzten beiden Spielen in diesem Kalenderjahr soll die jüngste Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden. „Allerdings wartet mit den Essenern ein Team auf uns, das wesentlich stärker als die letzten drei Gegner ist“, sagt Panther-Trainer Marcel Mutz.

Die 2. Mannschaft des Zweitligisten, die als Aufsteiger bisher eine gute Rolle in der Liga eingenommen hat, ist ein eingespieltes Team. Anders als bei anderen Reserve-Mannschaften kommen kaum Akteure aus der Ersten oder dem Nachwuchsbereich zum Einsatz. Ein Trumpf der Essener ist ihre Abwehr, die auf zwei eingespielte Varianten zurückgreifen kann. Und trotz der beiden jüngsten Niederlagen – am vergangenen Sonntag unterlag TuSEM II knapp mit 26:28 gegen den Spitzenreiter Krefeld – sind die Essener für die Panther ein Kontrahent um den wichtigen Tabellenplatz sechs, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde.

So ist es das Ziel der Gastgeber, die aktuell über dem Strich stehen, weitere wichtige Punkte einzufahren. „Wir sind auch auf einem guten Weg“, findet Mutz, der in den letzten Spielen deutliche Fortschritte insbesondere in der Abwehr ausgemacht hat. Ein wenig das Sorgenkind ist die Offensive. Da ist die Chancenverwertung weiter ausbaufähig. „So haben wir uns das Leben am letzten Samstag in Gensungen auch unnötig schwergemacht“, erklärt der Coach.

Allerdings muss Mutz abwarten, wer ihm am Freitagabend aus personeller Sicht zur Verfügung steht. Der eine oder andere Akteur musste in dieser Woche im Training wegen dicken Erkältungen aussetzen. „Beim Spiel sollten wir aber fast komplett sein“, hofft der Trainer.

Regionalliga: interaktiv Handball – HG Remscheid (Sa., 18 Uhr). Hinter dem eher merkwürdigen Vereinsnamen steckt die SG Ratingen. Nach deren Auflösung kehrte man zu diesem Titel zurück, da beim TB Ratingen keine Handball-Abteilung mehr existierte. Ansonsten sind die Ambitionen beim samstäglichen Gegner der HGR groß. Der Aufstieg in die 3. Liga ist das klare Ziel.

Aus diesem Grund haben die Ratinger einen Kader zusammengestellt, „der von den Einzelspielern her der mit Abstand stärkste der Liga ist,“ erklärt HGR-Trainer Alexander Zapf. Akteure wie die ehemaligen Bundesligaspieler Ali Oelze (Bergischer HC) und Robert Markovic (TVB Stuttgart) stehen für Qualität. Wie natürlich auch Coach Ace Jonovski, der unter anderem auch zwei Jahre beim BHC im Einsatz war.

Der ehemalige mazedonische Nationalspieler, der neben seiner Tätigkeit in Ratingen auch Co-Trainer der Nationalmannschaft seines Heimatlandes ist, wohnt mit seiner Familie in Lennep. Und ist mit Alexander Zapf gut befreundet. „Allerdings war in dieser Woche ein wenig Funkstille“, sagt der mit einem Augenzwinkern. So konnten sich die Beiden eben nicht darüber austauschen, warum die Ratinger am vergangenen Wochenende nicht über ein 27:27-Unentschieden in Rheinhausen hinauskamen.

Auch aufgrund dieses Spiels rechnen sich die Remscheider durchaus Außenseiterchancen in Ratingen aus. Zumal sich ihr Lazarett weiter lichtet. Einzig die verletzten Felix Handschke und Sebastian Schön fallen noch aus. Außerdem gibt es weitere Vertragsverlängerungen. Rückraumspieler Philipp Hinkelmann bleibt zwei weitere Jahre bei der HGR. Linksaußen Pascal Hermann hat einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison unterzeichnet.

HVN-Pokal

Die HG Remscheid und interaktiv Handball hätten sich in diesem Monat noch einmal gegenübergestanden. Die beiden Regionalligisten sind in der vergangenen Woche in das Endspiel um den HVN-Pokal eingezogen. Der Gewinner hätte sich dann für die nationale Amateurpokalrunde qualifiziert. Die hat der Deutsche Handballbund ob der Pandemie aber mittlerweile abgesagt. Aus diesem Grund findet auch das Finale nicht mehr statt.

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