Handball

Die Panther setzen auf ein Spektakel

So wie hier zuletzt in Gladbeck würden die Bergischen Panther mit ihren Fans gerne an jedem Wochenende feiern. Klar ist aber: Der TuS Spenge wird es dem Handball-Drittligisten am Sonntag sehr schwer machen.
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So wie hier zuletzt in Gladbeck würden die Bergischen Panther mit ihren Fans gerne an jedem Wochenende feiern. Klar ist aber: Der TuS Spenge wird es dem Handball-Drittligisten am Sonntag sehr schwer machen.
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Handball-Drittligist spielt gegen den TuS Spenge – HGR empfängt Rheinhausen in der Regionalliga.

Von Andreas Dach

3. Liga: Bergische Panther – TuS Spenge (So., 17 Uhr, Max-Siebold-Halle). Sie wollen endlich gegen ein Spitzenteam der Liga gewinnen. Unbedingt. Was gegen die Ahlener SG vor zwei Wochen noch knapp verpasst wurde, soll nun gegen eine weitere ostwestfälische Mannschaft gelingen. „Wir wollen wieder solch ein Heimspektakel bieten“, sagt Trainer Marcel Mutz. „Nur diesmal mit dem besseren Ende für uns.“

Ja, der jüngste 37:29-Erfolg in Gladbeck hat die Schultern bei den Panthern breiter werden lassen. Der Kader ist mit Ausnahme von Bjarne Steinhaus und Lukas Elverfeld (beide noch verletzt) komplett. Auch Jens Reinarz hilft nun doch noch einmal beim Drittligisten aus. Eigentlich hatte er seine Laufbahn schon zweimal beendet. Auf Bitte von Marcel Mutz stellt er sich ein weiteres Mal zur Verfügung und soll Max Weiß am Kreis punktuell entlasten.

Es ist auffällig, dass die Rädchen bei den Panthern zunehmend besser ineinandergreifen. Verletzte Spieler kommen zurück, der Kader wird größer, qualitativ besser und bietet taktisch mehr Möglichkeiten. Ob das reicht, gegen Spenge zu gewinnen, steht auf einem anderen Blatt Papier. „Ich freue mich sehr auf die Begegnung“, gibt Mutz zu. „Der TuS spielt keinen 08/15-Handball und hat es im vergangenen Jahr sogar bis in die Aufstiegsrunde geschafft.“ Was für die Arbeit von Trainer Heiko Holtmann spricht, zu dem Mutz ein gutes Verhältnis hat: „Ich kenne ihn schon viele, viele Jahre.“

Gespannt sein darf man auf das Duell der Torjäger. Justus Ueberholz (Panther) und Bjarne Schulz (Spenge) haben jeweils 40 Treffer auf dem Konto – erzielt in sechs Partien und ohne einen Siebenmeter dabei. Logisch, dass sich der Gastgeber gegen den halblinks oder in der Mitte agierenden Schulz etwas einfallen lassen will und muss. „Er ist eine Granate“, sagt Mutz über den gegnerischen Spieler. Alleine in der jüngsten Partie gegen den unangefochtenen Spitzenreiter TV Emsdetten hat Schulz elfmal eingenetzt. Da kommt einiges an Qualität auf den Tabellenachten zu. Ein paar Sorgen hat man noch wegen Dorian Wöstmann. Nach seinem Muskelfaserriss hat sich der Linksaußen immer besser an die Mannschaft herangekämpft, zuletzt in Gladbeck sogar nach einem Kempa-Trick getroffen. Jetzt zwickt der Muskel wieder ein wenig.

Regionalliga: HG Remscheid – OSC Rheinhausen (Sa., 18 Uhr, Halle Neuenkamp). Der Test gegen den Zweitligisten VfL Eintracht Hagen am Mittwoch kam der HGR sehr gelegen. Bevor am Samstag in der Meisterschaft wieder der Ernstfall eintritt, probte die Mannschaft von Alexander Zapf einige taktische Möglichkeiten, die auch gegen den OSC Anwendung finden könnten. „Ich bin froh, dass wir mal Sechs gegen Sechs spielen konnten“, verdeutlicht der Coach. Das war im Training in diesen Tagen nicht möglich. Wenn Zapf von einer „kleinen Kapelle“ spricht, weiß man, dass es um ihn vergleichsweise einsam gewesen ist. Umso besser, dass es zu diesem Match gekommen ist, auch wenn der Anlass (Benefizspiel für die Angehörigen des verstorbenen Ex-Handballers Jörg Weiss) ein trauriger gewesen ist.

Auf Durchschlagskraft wie Abschlussqualitäten von Felix Handschke ist die HGR gegen Rheinhausen angewiesen.

Zurück zu Rheinhausen. Zurück zu den Duisburgern, die eher suboptimal (4:6-Punkte) in die Saison gestartet sind. „Der OSC liegt uns mit seiner offensiven Deckung nicht so gut“, sagt Zapf. Man hat damit nicht die besten Erfahrungen gemacht. Umso wichtiger, mit einer einigermaßen schlagkräftigen Truppe beginnen zu können. Bei Dominik Jung (nach Corona) muss man noch abwarten. Er hat noch Symptome, und man will kein Risiko eingehen. Basti Schön hat es ordentlich erwischt. „Er hat krasse Symptome“, weiß Zapf. Gut oder weniger gut: Alle Tests sind bisher negativ ausgefallen. Schließlich sind da noch Pascal Hermann mit leichteren Symptomen sowie Achim Jansen und Tobias Geske, die berufsbedingt nicht trainieren konnten.

So geht es weiter

Bereits am nächsten Freitag (21. Oktober) müssen die Bergischen Panther in der 3. Liga wieder ran. Dann ist der TSV GWD Minden II um 20 Uhr in der Max-Siebold-Halle zu Gast. Hingegen spielt die HGR in der Regionalliga auswärts – bei der SG Langenfeld geht es samstags (22. Oktober) um 20 Uhr los.

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