Die Woche im Sport von Peter Kuhlendahl

Die Öffnung der Plätze ist nur ein ganz kleiner Schritt

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  • Peter Kuhlendahl
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Bei aller Freude darüber, dass die Sportstätten unter freiem Himmel wieder öffnen dürfen, bleibt eher die Erkenntnis, dass dies nur ein ganz kleiner erster Schritt ist.

Am Freitag vor einer Woche überraschte die NRW-Landesregierung alle Beteiligten mit einer aktualisierten Coronaschutzverordnung. Darin wurde diese Lockerung, die seit vergangenen Montag gilt, verkündet.

Dabei kam den Politikern der Zufall zur Hilfe, dass fast zeitgleich ein für Februar völlig ungewöhnlicher Vor-Frühling ausgebrochen war. Aus diesem Grund wurden zum Beispiel die Tennisvereine, die ruckzuck ihre Plätze hergerichtet hatten, von Anfragen überrollt. Wie die Pächter der Anlage des TC Westen, deren Betreiber mittlerweile auch Flutlicht herangeschafft haben, damit noch mehr Stunden genutzt werden können.

Bei aller Euphorie sollte indes keiner vergessen, dass sich in den kommenden Tagen das Wetter wieder der eigentlichen Jahreszeit anpassen soll. Am Montag ist zwar der meteorologische Frühlingsanfang. Aber ob irgendjemand wirklich Lust hat, bei sechs oder sieben Grad das Racket zu schwingen, sei dahingestellt. Ähnliches dürfte auch für die Golfspieler gelten, die seit vergangenem Montag wieder auf der Anlage in Dreibäumen aktiv werden können.

Und was passiert auf den Sportplätzen und in den Stadien? Meiner Meinung nach wenig bis gar nichts. Erlaubt ist sportliche Betätigung zu zweit – falls man nicht aus einem gemeinsamen Haushalt kommt. Soll man als Duo im Stadion Reinshagen seine Laufrunden auf der Tartanbahn drehen? Das konnte man auch schon in den vergangenen Wochen im Wald oder auch auf der beleuchteten Bachtalrunde in Lennep machen.

Auf die Städte kommt auf der anderen Seite mehr Arbeit zu. Sie müssen darauf achten, dass die Anlagen eben nicht für normalen Sport genutzt werden können. Von denen, die mal wieder das Kleingedruckte nicht gelesen haben. Und nur bis zum Satz „die Plätze sind wieder auf“ gekommen sind.

TOP So schnell wird man Fan des VfL Osnabrück. Florian Fulland, der Schwiegersohn in spe des Remscheiders Ralf Grimberg ist plötzlich Trainer in der 2. Fußball-Bundesliga.

FLOP Vandalismus auf Sportanlagen. Dummköpfe haben auf Sportplätzen in Born und Hückeswagen übel gewütet.

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